http://www.faz.net/-gzg-8h9up

Premiere „Satanische Verse“ : Polizeischutz am Staatstheater Wiesbaden

Um in den Theatersaal der Wartburg des Staatstheaters Wiesbaden zu kommen, muss der Zuschauer einige Polizeikontrollen über sich ergehen lassen. (Archivbild) Bild: Cornelia Sick

Die Premiere von „Die Satanischen Verse“ am Staatstheater Wiesbaden geht mit einigen Polizeikontrollen einher. Fest steht, die Gäste sollten nicht auf den letzten Drücker zum Stück kommen.

          Zwei Polizeibeamte, die die Ausweise kontrollieren, und ein privates Sicherheits-Team, das eine Körperkontrolle jedes Zuschauers durchführt: auf den letzten Drücker sollte niemand kommen, der „Die Satanischen Verse“ nach Salman Rushdies Roman in der Wartburg des Staatstheaters Wiesbaden besuchen möchte.

          Eva-Maria Magel

          Kulturredakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Proteste oder gar Schlimmeres blieben bei der Premiere am Donnerstag Abend aus. Lediglich eine Absperrung an der Straße und ein Hinweis darauf, dass der Ort vorübergehend videoüberwacht werde, gibt es. Wer ein Ticket für die Vorstellung kaufen möchte, muss seinen Personalausweis mitbringen, der von Polizisten kontrolliert wird.

          Überrascht sind von diesen Maßnahmen lediglich die Passanten des Wiesbadener Westends, die sich über die Schlange der Theaterbesucher auf dem Bürgersteig wundern. Mit reichlich Verspätung aufgrund der Sicherheitskontrolle konnte die Vorstellung beginnen - hauptsächlich vor Vertretern der Presse und Mitgliedern des Theaters. Wie sich die satanischen Verse im Spielplan und mit normalem Publikum bewähren, wird  man erst von 21. Mai, der zweiten Vorstellung, an wissen.

          Quelle: FAZ.NET

          Weitere Themen

          Echte Prinzen im neuen „Star Wars“-Film Video-Seite öffnen

          Science-Fiction-Fieber : Echte Prinzen im neuen „Star Wars“-Film

          Bei der Europa-Premiere des neuen „Star Wars“-Films in London trafen sich Prinz William und Prinz Harry backstage mit den Stars des Films, wie Daisy Ridley oder Mark Hamill, alias Luke Skywalker, der im nunmehr achten Teil der Weltraumsaga abermals zu sehen ist. Auch die beiden Prinzen haben eine kleine Rolle in dem jüngsten „Star Wars“-Film gespielt.

          Trump bangt um seine Steuerreform Video-Seite öffnen

          Mehrheitsfindung : Trump bangt um seine Steuerreform

          Trump steht unter Druck. Der amerikanische Präsident möchte seine Steuerreform möglichst bald beschlossen haben. Denn durch die Niederlage in Alabama verändern sich die Verhältnisse im Senat 2018 ein Stück zu seinen Ungunsten.

          Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben.

          Topmeldungen

          Chinas Einfluss : Die Schlinge in Hongkong zieht sich zu

          Lange haben sich die Bewohner Hongkongs gegen den Einfluss Chinas gewehrt. Selbst bei Regen gingen sie auf die Straße, um demokratische Rechte einzufordern. Nun erhöht China den Druck.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.