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Premiere „Satanische Verse“ : Polizeischutz am Staatstheater Wiesbaden

Um in den Theatersaal der Wartburg des Staatstheaters Wiesbaden zu kommen, muss der Zuschauer einige Polizeikontrollen über sich ergehen lassen. (Archivbild) Bild: Cornelia Sick

Die Premiere von „Die Satanischen Verse“ am Staatstheater Wiesbaden geht mit einigen Polizeikontrollen einher. Fest steht, die Gäste sollten nicht auf den letzten Drücker zum Stück kommen.

          Zwei Polizeibeamte, die die Ausweise kontrollieren, und ein privates Sicherheits-Team, das eine Körperkontrolle jedes Zuschauers durchführt: auf den letzten Drücker sollte niemand kommen, der „Die Satanischen Verse“ nach Salman Rushdies Roman in der Wartburg des Staatstheaters Wiesbaden besuchen möchte.

          Eva-Maria Magel

          Kulturredakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Proteste oder gar Schlimmeres blieben bei der Premiere am Donnerstag Abend aus. Lediglich eine Absperrung an der Straße und ein Hinweis darauf, dass der Ort vorübergehend videoüberwacht werde, gibt es. Wer ein Ticket für die Vorstellung kaufen möchte, muss seinen Personalausweis mitbringen, der von Polizisten kontrolliert wird.

          Überrascht sind von diesen Maßnahmen lediglich die Passanten des Wiesbadener Westends, die sich über die Schlange der Theaterbesucher auf dem Bürgersteig wundern. Mit reichlich Verspätung aufgrund der Sicherheitskontrolle konnte die Vorstellung beginnen - hauptsächlich vor Vertretern der Presse und Mitgliedern des Theaters. Wie sich die satanischen Verse im Spielplan und mit normalem Publikum bewähren, wird  man erst von 21. Mai, der zweiten Vorstellung, an wissen.

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