Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck setzt auf die Innovationskraft der israelischen Biotech-Branche. Der Konzern wolle von den bemerkenswerten Innovationen in Israel profitieren, sagte Vorstandschef Karl-Ludwig Kley dem „Handelsblatt“ am Freitag. Merck unterstützt israelische Jung-Unternehmen aus der Biotech-Branche. Die Darmstädter wollen den Start-ups auch Anfangsfinanzierungen zur Verfügung stellen.
Neben China und Singapur macht sich Israel daran, die führende Stellung der USA im Life-Science-Markt anzugreifen. Merck gehört zu einer ganzen Reihe internationaler Pharmakonzerne, die in dem Land aktiv sind. Das MS-Medikament Rebif, das auf israelischen Wurzeln beruht, gehört heute zu den wichtigsten Umsatzträgern des Konzerns.
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Roderick Blain (Rod_Blain)
- 18.05.2012, 19:17 Uhr