11.06.2012 · Integration im umfassenden Sinn sozialen Zusammenhalts, ein vielfältiges Angebot an Schulformen und eine lebendige Kultur: all dies etwa steht auf der Habenseite der Bilanz von Petra Roth als Frankfurts Rathauschefin.
Von Werner D’InkaRichtlinien für Lesermeinungen
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ist es, als politisch Verantwortliche der Luftverkehrslobby zu dienen
und dafür zu sorgen, dass die Menschen in einem Umkreis von hundert
Kilometern im Rhein-Main-Gebiet verlärmt werden. Diese
CDU-Politiker handeln gegen das Grundgesetz, gegen das Recht auf
körperliche Unversehrtheit.
Dass auch noch Migranten für solche dümmlichen Aussagen
herhalten sollen, ist abgeschmacktes Bildzeitungs-Niveau. Mich wundert
es schon, wer inzwischen für die FAZ schreiben darf
Ich bin Deutscher mit sog. Migrationshintergrund. Früher auch als Ausländer bezeichnet. Heute ist das wohl nicht mehr opportun. Ich war als Fluglärmgeschädigter auch auf der Demonstration zur Verabschiedung von Frau Roth. Ich bin nicht Stolz auf sie. Bislang habe ich mich mit den Werten in Deutschland sehr gut identifizieren können. Diese wurden geschätzt und geschützt. Der Bürger, so dachte ich, kommt an erster Stelle. Natürlich kann man sagen: Stell dich nicht so an. 6 Stunden Ruhe genügen. Das Haus ist zwar nicht mehr verkäuflich, aber was solls. Garten: Brauch man nicht mehr. Kinder: Brauchen max 6 Stunden Schlaf und stören ohnehin nur und zwar mehr als Fluglärm. Kurz gesagt, die Werte, die auch von Frau Roth propagiert wurden und werden, sind nicht mehr Meine. Hier geht es um mehr als nur die völlig fehlgeplante Landebahn. Mal sehen wann das Verstanden wird. Da steht nun ein Soll!
Die Leistungen von Frau Roth ertrinken im Fluglärm
Frau Roth mag vieles geleistet haben. Hätte Sie wirklich Größe bewiesen, hätte Sie sich gegen eine Verlärmung des Frankfurter Südens, für und nicht gegen ihre Bürger positioniert. Damit hätte Sie wirkliche Größe bewiesen. Sie ist also nur beliebig wie all die anderen Politiker auch. Sie wird von mehr Menschen gehasst als geschätzt, ihre Leistungen ertrinken im Fluglärm. Die Dame hat bis heute nicht begriffen was sie angerichtet hat, schlimmer noch, sie verdrängt es. Das ist das Problem unserer Zeit, zwei fremde Welten: die der Politiker, die sich mit Stil und Form selbst beweihräuchern und die Welt der Bürger die nur noch den Kopf schütteln. Herr D`Inka scheint nur die eine Welt zu kennen.
Gespür für die Situation des Frankfurter Südens....
.....hat Herr D´Inka in all seinen Beiträgen noch nie gehabt oder erkennen lassen. Dass hier Menschen, denen durch den maßgeblich von Frau Roth vorangetriebenen und unterstützten Ausbau des Frankfurter Flughafens, die Heimat genommen worden ist, verseht der Autor nicht bzw. lässt dies sein Weltbild anscheinend nicht zu. Hr. D'Inka möge sich doch selbst mal in den Frankfurter Süden begeben und hören, welches Leid hier über die Bevölkerung gebracht wurde. Lärm von morgens 5 Uhr bis abends um 23 Uhr. 18 Stunden rund um die Uhr. Mit diesem Kommentar hat sich die FAZ erneut selbst disqualifiziert, da sie augenscheinlich GAR NICHTS verstanden hat. Nur gut, dass der Migrant als Vergleich zu uns Wohlstandsbürgern im Frankfurter Süden, die nicht mal dauerhaft 73 db ertragen wollen, noch herhalten durfte.
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.06.2012 15:49 UhrIm Frankfurter Süden, Hr. Frieling, wohnen Menschen (!)
Lieber Frieling, Sie machen es sich ein bißchen arg einfach mit Ihrer Argumentation, wem das nicht passt, der möge wegziehen. Die Gebiete, die durch die neue Landebahn nunmehr überflogen werden, waren teilweise schon lange vor der Verlagerung des Flughafens vom Frankfurter Rebstockgelände in den Frankfurter Stadtwald in den 30er Jahren schon da. Es handelt sich, lieber Herr Frieling, beim betroffenen Frankfurter Süden um keine Trabantenstadt, die 5 km neben dem Flughafen errichtet wurde. Ihre prägnante Formulierung, auch wenn Sie diese 1000 Mal wiederholen würden, ist daher falsch. Ebensowenig könnte die BASF ihre ungereinigten Chemieabwässer wieder in den Rhein mit der Begründung einleiten, dass hierdurch Wohlstand und Wachstum für die nicht Betroffenen erzeugt werden würde. Würden Sie dann auch den von der Vergiftung des Rheins betroffenen Menschen nahe legen wollen, dass diejenigen, die das nicht wollen, einfach wegziehen sollen???
Die Stadt war zuerst da
Herr Frieling, die Stadt Frankfurt wurde bereits 793 als Stadt in
Urkunden erwähnt. Der Flughafen wurde als kleiner
Geschäftsflughafen für Zeppeline und Privatflieger 1936-1939
gebaut. Das sind 76 Jahre. Frankfurt war schon 1143 Jahre ganz ohne
Flughafen eine reiche und bedeutende Stadt. Nicht viel Lärm und
Dreck machen reich, sondern die Herstellung von und der Handel mit
Waren. Heute wird in Fernost billig hergestellt und noch billiger die
Waren hergeschafft, während hier das Arbeitslosenheer wächst.
Auch dank dem Flughafen.
Der von diesem internationalen Umsteigeflughafen inzwischen verursachte
Lärm ist unerträglich. Wenn der Flughafen wachsen will,
muß er woanders bauen. Hier muß er gedeckelt werden, um die
Stadt und Region bewohnbar zu halten. Wir brauchen keinen Flughafen,
damit Blaumannarbeitsplätze geschaffen werden, die durch den
Flughafen woanders vernichtet wurden.
Der Flughafen war schon da
Dumm war es wohl, eine neue Landebahn näher an der Stadt zu bauen, anstatt weiter weg. Gleichwohl: Der Lärm der Flughafen und Straßen - all das gehört zu einer Stadt. Wer das nicht will - 1.000 Mal gesagt und gehört und immer noch wahr -, muß wegziehen.