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Peter Feldmann Unterschätzt und unbeirrbar: Frankfurts neuer Rathauschef

 ·  Der Wahlsieg von Peter Feldmann über Boris Rhein war eine faustdicke Überraschung. Denn der Sozialdemokrat war lange Zeit unterschätzt worden. Nun kann der SPD-Mann zeigen, ob er ein politisches Schwergewicht ist.

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Stefan Grün

endlich wieder jemand mit Visionen und klaren Vorstellungen

Wenn man an Frau Roth denkt, die zu ihren Anfangszeiten eine Idee in den Raum warf und am nächsten Tag dementieren ließ, freut man sich auf das neue Stadtoberhaupt. Mir ist jemand lieber, der möglicherweise in Nuancen nicht so gut repräsentieren kann, aber dafür kein aalglatter Mensch ist. Der die Menschen und nicht nur fraport im Visier hat. Vielleicht hat er ja das Glück, dass er nicht von schwarzgrün in den Aufsichtsrat gewählt wird, dann kann er weiterhin der glaubwürdige OB für die südlichen Stadtteile bleiben, deren Nöte und Ängste er schon während des Wahlkampfs ernst genommen hat. Roth hat den Menschen ja empfohlen das demokratische Recht des Wegzugs wahrzunehmen. Welch ein Hohn für die Menschen, die ihr Sachsenhausen, ihr Oberrad und ihr Niederrad mögen und durch die NW Landebahn ihrer Heimat beraubt wurden.

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Zum Glück ...

... wohne ich nicht in Frankfurt (obwohl es bei uns auch nicht viel besser ist, bürgermeistermässig, meine ich). Aber gegen Rhein war Feldmann allemal die bessere Alternative. Merke: Jedes Bundesland hat seinen Guttenberg; hier heisst er halt Rhein.

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