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Opel Bouffier kritisiert Opel-Mutter GM und lehnt Staatshilfen ab

 ·  Die Spekulationen um die Zukunft des Autobauers Opel reißen nicht ab. Jetzt äußert sich Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). Er wolle keine Steuergelder für eine Unternehmensentwicklung aufwenden.

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Nach immer neuen Spekulationen um Sparpläne beim verlustreichen Autobauer Opel hat Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) dem Management der US-Mutter General Motors (GM) schlechte Informationspolitik vorgeworfen. „Bei diesem Zirkus ist doch völlig klar, dass eine Verunsicherung auch am Markt eintritt“, sagte Bouffier am Freitag dem Radiosender ’hr-Info’: „Was ich nicht akzeptieren kann ist, dass über Wochen niemand weiß, wie es weiter geht. Das führt zu einer massiven Verunsicherung.“

Das Opel-Werk in Rüsselsheim sieht Bouffier nicht gefährdet. Zwar habe ihm Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke mitgeteilt, dass noch nicht endgültig entschieden sei, ob die Entwicklung des Modells Zafira aus Rüsselsheim verlagert wird. Stracke gehe aber davon aus, dass dieser Schritt keine Auswirkungen auf Arbeitsplätze hätte.

Keine Ungleichheit gegenüber den Mitbewerbern

Bouffier wird am Montag gemeinsam mit seinem Mainzer Pendant Kurt Beck (SPD) zu einer Opel-Betriebsversammlung ins Stammwerk Rüsselsheim kommen. In der Einladung kritisiert der Betriebsrat, die Belegschaft sei angesichts der Spekulationen sauer, verärgert und frustriert und verlange vom Management umfassende Informationen über die Zukunft des Unternehmens.

Finanzielle Unterstützung für den kriselnden Hersteller schloss Bouffier indes aus. „Ich kann nicht hessisches Steuergeld in die Hand nehmen, um eine Unternehmensentwicklung zu befördern. Das wäre nicht zulässig und gegenüber allen anderen Mitbewerbern nicht zu vertreten.“ Im Wettbewerb der Standorte sollen Politik und Betriebsräte in England GM Zugeständnisse signalisiert haben, um das Opel-Werk in Ellesmere Port zu erhalten.

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Von Matthias Alexander

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