Home
http://www.faz.net/-gzg-6ugjh
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER

Offenbach Sorge um Stellen bei Areva

Bei Areva in Offenbach droht womöglich ein Stellenabbau. Der Konzern plant eine neue Strategie, die als Folge des Atomausstiegs in Deutschland gilt.

© AFP Vergrößern Neue Strategie: Der französische Konzern Areva plant offenbar, an seinen deutschen Standorten 800 Stellen zu streichen.

Bei der Areva NP GmbH in Offenbach droht womöglich ein Stellenabbau. Ein französisches Magazin berichtete gestern, der auf Kernkraftwerkstechnik spezialisierte Konzern wolle an seinen deutschen Standorten in Lingen, Offenbach und Erlangen zusammen 800 Stellen streichen. Von der in Erlangen ansässigen Deutschland-Tochter des französischen Konzerns hieß es gestern dazu lediglich, man arbeite an einer neuen Strategie, die im Dezember verkündet werde. Bis dahin werde man sich nicht äußern. Überprüft werde das Geschäftsmodell „umfassend und ohne Tabus“.

800 Beschäftigte in Offenbach

Areva beschäftigt in Deutschland 5700 Frauen und Männer, davon nach eigenen Angaben 800 in Offenbach. Es handelt sich dabei vorwiegend um Ingenieure, die unter anderem mit dem Neubau von Kernkraftwerken in China, Frankreich und Finnland befasst sind. Die Neuplanung der Areva-Strategie gilt als Folge des Atomausstiegs in Deutschland. Bestätigt wurde gestern in Erlangen, dass der technische Geschäftsführer Ulrich Gräber aus Altersgründen seinen Rücktritt angekündigt hat.

Quelle: F.A.Z.

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Software-Pionier Microsoft streicht bis zu 18.000 Stellen

Es ist der größte Arbeitsplatz-Abbau in der Geschichte des Konzerns: Microsoft kürzt bis zu 18.000 Stellen. Besonders dürfte das die Tochtergesellschaft Nokia treffen. Mehr

17.07.2014, 14:24 Uhr | Wirtschaft
Vermögensverwaltung Auch Unternehmen plagen sich mit Anlageproblemen

Auch Finanzabteilungen müssen in der Niedrigzinsphase heftig kämpfen, um eine Entwertung des flüssigen Konzernvermögen zu verhindern. Doch ihr Problem wiegt deutlich schwerer – ein Teil des Vermögens ist nur geliehen. Mehr

14.07.2014, 11:58 Uhr | Finanzen
Weitere Nachrichten Barroso dementiert Ansteckungsrisiko durch Krise bei Espirito Santo

Großbritannien ermittelt wegen Manipulationen bei Wechselkursen, Amerika kritisiert die Deutsche Bank wegen Finanzprodukten für Hedgefonds und Japan kappt die Wachstumsprognose auf 1,2 Prozent. Mehr

22.07.2014, 06:41 Uhr | Wirtschaft

Prinzip Hoffnung hilft Eintracht nicht weiter

Von Marc Heinrich

Eintracht Frankfurt hat die Abgänge von Rode, Schwegler und Joselu nicht ausreichend kompensiert. Von Verstärkungen ganz zu schweigen. Es droht eine Spielzeit, die früh lediglich eines verspricht: viel mehr Schrecken als Spaß. Mehr 3 8