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Offenbach Sorge um Stellen bei Areva

Bei Areva in Offenbach droht womöglich ein Stellenabbau. Der Konzern plant eine neue Strategie, die als Folge des Atomausstiegs in Deutschland gilt.

© AFP Vergrößern Neue Strategie: Der französische Konzern Areva plant offenbar, an seinen deutschen Standorten 800 Stellen zu streichen.

Bei der Areva NP GmbH in Offenbach droht womöglich ein Stellenabbau. Ein französisches Magazin berichtete gestern, der auf Kernkraftwerkstechnik spezialisierte Konzern wolle an seinen deutschen Standorten in Lingen, Offenbach und Erlangen zusammen 800 Stellen streichen. Von der in Erlangen ansässigen Deutschland-Tochter des französischen Konzerns hieß es gestern dazu lediglich, man arbeite an einer neuen Strategie, die im Dezember verkündet werde. Bis dahin werde man sich nicht äußern. Überprüft werde das Geschäftsmodell „umfassend und ohne Tabus“.

800 Beschäftigte in Offenbach

Areva beschäftigt in Deutschland 5700 Frauen und Männer, davon nach eigenen Angaben 800 in Offenbach. Es handelt sich dabei vorwiegend um Ingenieure, die unter anderem mit dem Neubau von Kernkraftwerken in China, Frankreich und Finnland befasst sind. Die Neuplanung der Areva-Strategie gilt als Folge des Atomausstiegs in Deutschland. Bestätigt wurde gestern in Erlangen, dass der technische Geschäftsführer Ulrich Gräber aus Altersgründen seinen Rücktritt angekündigt hat.

Quelle: F.A.Z.

 
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