Die Ausgaben für die Jugendhilfe in Hessen sind 2010 deutlich gestiegen. Im Vorjahresvergleich legten sie um fünf Prozent auf knapp 2,45 Milliarden Euro zu, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag in Wiesbaden berichtete. Nach Abzug der Einnahmen von fast 216 Millionen Euro, die vor allem aus Kindergartenbeiträgen stammten, blieben Nettoausgaben von rund 2,24 Milliarden Euro.
Auf jeden Einwohner Hessens entfiel damit rechnerisch gesehen ein Betrag von 369 Euro für die Jugendhilfe - 18 Euro mehr als ein Jahr zuvor. Im Kreis Waldeck-Frankenberg waren die Ausgaben mit 220 Euro je Einwohner am niedrigsten und in Frankfurt mit 641 Euro am höchsten.
Bei den Einnahmen verbuchten die Tageseinrichtungen für Kinder 168 Millionen Euro. Damit wurden die Ausgaben für dieses Angebot zu gut einem Zehntel von Beiträgen gedeckt. Zur Jugendhilfe zählen auch die Ausgaben für Hilfen zur Erziehung und für Kinder, die in Obhut gegeben werden. Auch Eingliederungshilfen für seelisch behinderte Kinder sind Teil der Jugendhilfe.
einerseits/andererseits
kathrin siebert (ka-sie)
- 06.01.2012, 18:06 Uhr
Wenn man weiß wohin die Kohle wandert...
Maximilian Sichart (Sichart)
- 05.01.2012, 18:42 Uhr

