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Oberbürgermeisterwahl in Frankfurt Grüne uneins über Empfehlung für Rhein

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Die hessischen Grünen unterstützen keinen der beiden Frankfurter Oberbürgermeister-Kandidaten in der Stichwahl. „Mit Boris Rhein und Peter Feldmann sind leider zwei Befürworter des Flughafenausbaus in die Stichwahl eingezogen“, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der Landesvorsitzenden Kordula Schulz-Asche und Tarek Al-Wazir zur Begründung.

Sowohl der CDU-Kandidat Rhein, als auch der SPD-Bewerber Feldmann hätten den Flughafenausbau erst durch den Protest der Bürger als Problem erkannt. „Für ihre plötzlichen Ideen zur Lärmreduzierung genießen sie in ihren eigenen Parteien auf Landesebene keine Rückendeckung genießen.“

„Rhein hat Koalition mit ausgehandelt“

Die scheidende Landtagsabgeordnete und künftige Frankfurter Schuldezernentin Sarah Sorge (Die Grünen) hat dagegen den Wählern ihrer Partei nahe gelegt, in der Stichwahl für Rhein zu stimmen. Die Wähler der Grünen seien klug genug und bräuchten keine Wahlempfehlung, sagte sie in Wiesbaden. Es sei aber besser, jemanden zu wählen, der den schwarz-grünen Koalitionsvertrag unterschrieben hat.

Noch deutlicher fällt die Unterstützung des neuen grünen Bürgermeisters und Noch-Fraktionsvorsitzenden im Römer, Olaf Cunitz, aus. „Rhein hat die Koalition im Magistrat mit ausgehandelt und mit unterschrieben“, sagte Cunitz der dpa in Frankfurt. Er sei insofern auf grüne Inhalte verpflichtet. „Peter Feldmann ist eine Gefahr für die grüne Regierungsbeteiligung.“

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Von Matthias Alexander

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