03.01.2013 · Aus der Tiefe des Suchraums: Der Naturpark Hochtaunus ist kein Tabu mehr für den Bau von Windkraftanlagen. Einige Kommunen planen gemeinsam.
Von Bernhard Biener, HochtaunuskreisRichtlinien für Lesermeinungen
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Grotesk! Ein Bauer muß derweil jahrelang für den Bau eines Gewächshauses an der B 417 prozessieren
Und zur Rettung des Klimas werden Wälder abgeholzt,
damit zukünftig noch mehr seltene Vögel und Fledermäuse
geschreddert werden und zerplatzen aufgrund von Vakuum.
Die spinnen, die Germanen.
Wenn dann alles verspargelt, vermaist, verrapst, isoliert und vernetzt ist,
fliegen wir in die Hohe Tatra um noch unberührte Natur zu erleben und bringen den Armen der 3. Welt die Segnungen des Kapitalismus einschließlich der Umweltzerstörungen durch den Tourismus. Wir werden diese Welt schon kaputtkriegen.
Bürgerbeteiligung und Akzeptanz?
Keine Ahnung wie Bürgerbeteiligung die Akzeptanz erhöhen soll.
Ich kann nur davon reden wie es bei uns in der Gemeinde abgelaufen ist.
Dort waren zusätzlich, zu schon drei vorhandenen Windrädern,
noch drei weitere größere Windräder geplant. Erfahren
habe ich als Bürger davon in der Zeitung, wo eine Abgeordnete des
Landtages irgendetwas von breiter Zustimmung in der Bevölkerung
schwafelte. Gefragt worden bin ich als Bürger der Gemeinde nie, es
wurde einfach beschlossen und als ich etwas konkretes erfahren habe
konnte man nichts mehr dagegen unternehmen, auch wenn man gewollt
hätte. Darüber hinaus sitzen zwei von drei noch auf Besitz des
Landes Hessen und hier hätte der Bürger eh nichts machen
können (so munkelt man zumindestens). Übrigens war hier auch
Mainover mit im Spiel.
Ich bin nicht unbedingt Gegner von Windrädern aber das was oft
unter Akzeptanz verstanden wird ist ein Witz. Auch die Beteiligungen an
den Anlagen waren von der Rendite fast lächerlich.
Das entlarvt die selbsternannten Naturschützer !
Erst wird jahrelang um die Errichtung eines Naturparks mit allen
möglichen Sonderschutz-
rechten gekämpft und auf wertvolle Nutzungsrechte verzichtet, um
jetzt ein paar Euro
Einnahmen aus dem Betrieb von einem Dutzend Windrädeln zu erzielen.
NABU und BUND
sind nichts als schäbige Lobbyisten der GRÜNEN und ihrer
ideologischen Energiepolitik !
Wer seine schöne, idyllische Hügellandschaft mit den
häßlichen Spargeln verunstaltet, muß wissen, was er tut.
Die Anwohner müssen ab jetzt mit den häßlichen Teilen
leben - und Touristen werden einen großen Bogen um die ehemals
schöne Gegend machen.
Hoffentlich wird dieser Unsinn rechtzeitig von Bürgerinitiativen gestoppt.
Bernhard Biener Jahrgang 1964, Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung für den Hochtaunuskreis.
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