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Nach ARD-Reportage Arbeitsagentur besorgt über Verhältnisse bei Amazon

 ·  Nach einer ARD-Reportage über die Arbeitsverhältnisse bei Amazon zeigt sich der Leiter der hessischen Arbeitsagenturen besorgt. In Bad Hersfeld betreibt der Internet-Versandhändler zwei Logistikzentren.

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Michael Vorwerk

Im Auftrag von Amazon

Wie ich verschiedenen Zeitungsartikeln entnehme, sollen Mitarbeiter einer sog. Sicherheitsfirma die im Auftrag von Amazon von einer Arbeitnehmerverleihfirma in angemieteten Unterkünften kasernierten Leiharbeitnehmer wie Lagerinsassen behandelt haben. Erwähnt wurden bspw. Zugangsbeschränkungen (!) und die Anmaßung eines jederzeitigen Zutrittsrechtes der Aufseher zu den Unterkünften (!). Einem Radiobericht auf dlf am heutigen Sonntagmittag zufolge erscheint das einschlägige Personal gern einmal in einer Aufmachung, die man von Auftritten deutscher Neonazis kennt. Deswegen wird Amazon nicht zu einem Unternehmen, dem man einschlägige Verwandtschaften nachsagen könnte. Die Wahrheit der Presseberichte unterstellt, wird man aber sagen dürfen (und müssen): Amazon ist beteiligt an der Kasernierung ausländischer Arbeitskräfte auf deutschem Boden und nimmt dafür die Dienste und das Auftreten deutscher Lageraufseher in Anspruch.

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15.02.2013, 17:22 Uhr

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