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Müllentsorgung Parkwächter oder Pädagogik: Städte kämpfen gegen Müll

 ·  Müllberge und Vandalismus nehmen vielen Grünanlagen den Erholungswert. Besonders schlimm ist es nach einem sonnigen Wochenende. Die Städte gehen im Kampf gegen den Müll unterschiedliche Wege.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (8)

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Martin Schwoerer
Martin Schwoerer (ms-ffm) - 28.04.2012 22:44 Uhr

So schwer ist es nicht

Die Sitten haben sich geändert, Menschen halten sich mehr in der Öffentlichkeit auf. Sie sitzen nicht mehr ausschließlich nach Feierabend vor der Glotze, und das ist ja auch schön, oder?

Da entsteht mehr Müll, und da muss eben ein bißchen mehr bezahlt werden. Wenn natürlich die gewerkschaftlich organisierte und gutbezahlte Müllabfuhr nicht mehr wöchentlich, sondern täglich im Sommer die Parks reinemachen soll, dann gibt es ein großes Gejammer, genauso wie bei dem Gedanken, dass Hartz-Vierler den öffentlichen Raum saubermachen. Warum eigentlich? Ich möchte wetten: so schwer ist es nicht, nach warmen Sommerwochenendnächten mit einem Großstaubsauger mal durch einen Park zu fahren. Lassen Sie sich bitte nicht übermäßig von den Klageliedern der FES-Vorstandsmännlein beeinflussen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.04.2012 10:11 Uhr
Michael Seip
Michael Seip (Mike63) - 30.04.2012 10:11 Uhr

So nicht!

Nein, Herr Schwoerer. Müll "entsteht" nicht, er wird von den Menschen mitgebracht und dann, aus Faulheit und Dummheit, einfach liegengelassen. Dies auf die FES abzuwälzen, die wir im übrigen mit unseren Steuern und Abgaben finanzieren müssen, ist dann doch zu billig. Das Übel muss an der Wurzel gepackt werden. Wo kein Müll entsteht, muss auch keiner entsorgt werden. Durch Kontrolle und Strafen (so funktioniert es leider nur) muss das Verhalten der Schmutzfinken geändert werden. Und die Hartz-Vierler müssten auch keinen Müll aufsammeln, den sie selbst liegengelassen haben ;-) .

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Michael Seip
Michael Seip (Mike63) - 28.04.2012 19:50 Uhr

Beispiel Singapur

Wie schafft es ein Staat wie Singapur, dass man dort nahezu überall "vom Boden essen kann"? Dort werden drakonische (Geld-) Strafen angedroht und auch verhängt und alle wissen es! Da man auf soziale (Selbst-) kontrolle oder gar Einsicht bei den Parkverschmutzern nicht bauen kann, muss es über Repression gehen. Permanente, lästige Kontrollen und auch Bussgelder werden langfristig Erfolg bringen. Ein sauberer Park sollte uns das Geld für den Sicherheitsdienst und die Polizei wert sein.

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Joachim Arnold
Joachim Arnold (arnie39) - 28.04.2012 19:31 Uhr

Vielleicht ein bischen Null-Toleranz?

Es ist sicher immer noch eine Minderheit, die für die diversen Schweinereien verantwortlich ist. Es ist wohl im Grunde eine Mischung aus Mangel an Erziehung und demonstrativem, frustgeschwängertem bürgerlichen Ungehorsam, was ein so schlechtes Benehmen hervorruft.

Erziehung: Im Elternhaus findet sie nicht statt, in der Schule spukt noch immer der antiautoritäre Geist, und die erzieherische Wirkung von Gesetz und Strafe wird durch eine von den 68ern weichgespülte Justiz zur Lachnummer degradiert.

Wie wäre es denn mit ein wenig Null-Toleranz? Verbunden mit schmerzhaften Bußgeldern? Aber da wird bei uns sofort wieder die Law- and-Order-Keule geschwungen. Ich weiß nicht, wie es heute in New York aussieht, aber kürzlich in Boston kam ich mir im Vergleich zu Frankfurt vor wie in einem properen schwäbischen Dorf: Sauber und so gut wie keine Graffiti. Und als Autofahrer wird man als Nichtblinker durch Hupen und Handzeichen abgestraft. Aber so wie diese schrecklichen Amis, um Himmels Willen,

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karl-heinz schade
karl-heinz schade (khs44) - 28.04.2012 14:35 Uhr

Vermüllung

Zum ersten sei gesagt, das diese Leute ihr Hirn schön zu Hause abgelegt haben. Zum zweiten sagen diese Leute: Wenn ich meinen Müll nicht in den Park werfe, haben viele andere keine Arbeit. Nun aber mal im Ernst: In Frankfurt steht Peter Postleb mit seinen "Mitstreitern" auf verlorenem Posten. Diese Stabstelle sollte mit wesentlich MEHR Personal ausgerüstet werden. Weiterhin müßten die Strafen drastisch erhöht werden. Man kann nur über den Geldbeutel erziehen. ODER, und das ist eine Vision: Man verriegelt und verrammelt alle "Freizeitflächen" und verlangt einen entsprechenden Eintritt!!

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Rudolf Eizenhöfer

Wie wäre es, ...

Wenn die gleichen vielen Menschen, die sich morgens um ein paar Pfandflaschen bemühen, für das zusätzliche Aufsammeln von Müll ebenso honoriert werden. Ich meine diese Menschen wären, selbst wenn sie nicht viel bekämen, schon glücklich darüber. Wenn man bedenkt wie es in den 90ern mal ausgesehen hat, als es noch keinen Pfand auf Plastikflaschen gab, ist der Fortschritt erheblich!

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Ernst Roberts

Wieviele

Wieviele Millionen Arbeitslose, die zuhause sitzen, hat dieses Land?
Wieviele straffällig gewordene Jugendliche hat dieses Land?
Wieviele Millionen Sozialhilfeempfänger hat dieses Land?
Wieviele Asylbewerber hat dieses Land?

Ich verstehe dieses Land nicht mehr!
Ich verstehe dieses Land nicht mehr!
Ich verstehe dieses Land nicht mehr!

Einer muss dieses Land doch sauber halten.
Einer muss das doch alles bezahlen.

Warum immer ich?
Warum immer ich?
Warum immer ich?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.04.2012 08:41 Uhr
fred meier
fred meier (Sikasuu) - 28.04.2012 08:41 Uhr

Es reicht schon.....

... wenn du deinen Dreck mit nimmst!
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Nicht einer muss dieses Land sauber halten, nicht "JEMAND" muss den Müll wegräumen.....
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JEDER SEINEN!
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Ich finde Leute immer wieder zum K.... die es schaffen mehrere Kg Futter durch die Gegend zu tragen und dann dabei zusammenbrechen wenn < 1/10 dieser Menge zum nächsten Mülleimer oder wieder nach Hause zu bringen ist!
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Zugemüllte Gruesse
Sikasuu
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Ps. Der seinen private aufgebauten Rastplatz mit Quelle an einem Fern-Wanderweg wieder abgebaut hat, weil die Naturliebhaber es schafften TROTZ Mülleimer und Schild dieses Fleckchen in einem Müll- und Glasscherbenhalde zu verwandeln

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