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Mehr Verletzte nach Massenunfall A45 wieder von Trümmern frei - zwei Tote auf A3

 ·  Die A45 in der Wetterau ist nach einer Massenkarambolage mit gut 100 Fahrzeugen wieder beidseitig freigegeben worden. Im Tagesverlauf soll es auch gen Süden weitergehen. Auf der A3 bei Idstein starben zwei Menschen.

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Nach einer Massenkarambolage mit rund 100 Fahrzeugen bei Münzenberg im Wetteraukreis ist die Autobahn 45 am Mittwochmorgen zuerst in Richtung Dortmund wieder freigegeben worden. In Richtung Süden rollt seit der Verkehr seit Mittag ebenfalls wieder.

Die noch verbliebenen Spuren des Massenunfalls vom Dienstag beseitigten Helfer am Vormittag, wie die Polizei in Friedberg berichtete. Danach konnte der Verkehr auch wieder in Richtung Hanau freigeben werden. Wracks von Autos und Lastwagen hatten die Autobahn zwischen Wölfersheim und Florstadt fast einen gesamten Tag lang blockiert.

Fünf Verletzte mehr als gedacht

Die Polizei geht mittlerweile von 38 Verletzten aus, wie sie am Vormittag in Friedberg berichtete. 33 Menschen seien bei dem Unfall leicht sowie fünf weitere schwer verletzt worden. Zunächst war die Polizei von 30 Verletzten ausgegangen, darunter sechs Schwerverletzte. Die unverletzten Autofahrer und Beifahrer, die im Stau feststeckten, wurden in Notunterkünften in der Umgebung untergebracht. Dort sollten sie betreut werden, bis sie ihre Reise fortsetzen können, wie ein Polizeisprecher sagte.

Bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 3 bei Idstein nahe Wiesbaden sind am Mittwochmorgen zwei Menschen getötet worden. Zwei weitere Insassen eines Fahrzeugs wurden schwer verletzt. Insgesamt waren sieben Lastwagen und ein Auto an der Karambolage in Fahrtrichtung Frankfurt beteiligt. Die Autobahn musste zum Teil gesperrt werden, im Berufsverkehr bildete sich ein kilometerlanger Stau.

Sieben Laster verwickelt

Nach ersten Erkenntnissen der Autobahnpolizei war ein Lastwagen um kurz vor 5 Uhr auf der Höhe des Parkplatzes Theißtal mit einem anderen Laster kollidiert, der auf der Verzögerungsspur stand. Dadurch wurden vier weitere stehende Lastwagen ineinandergeschoben. Auch ein siebter Laster auf dem Parkplatz und ein Auto mit vier Insassen wurden in den Unfall verwickelt.

Zwei Männer aus dem Wagen starben, die beiden Verletzten kamen schwer verletzt in Krankenhäuser. Die Identität der Opfer stand zunächst nicht fest.

Züge verspätet, Flüge gestrichen

Der kräftige Wintereinbruch hat noch für zahlreiche Verspätungen im Bahnverkehr gesorgt. „Das sind wetterbedingte Verspätungen, einen größeren Störfall gab es nicht“, sagte eine Sprecherin der Bahn für Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland in Frankfurt. Die Geschwindigkeit im gesamten Fernverkehrsnetz sei wegen Eis und Schnee von 260  auf 200 Kilometer pro Stunde gedrosselt worden. „Das führt zu Kettenreaktionen im Nahverkehr.“ Auch das  Ein- und Aussteigen dauere bei den Witterungsverhältnissen länger als normal. Mit rund 20 Minuten Verspätung pro Zug müsse daher den ganzen Tag gerechnet werden.

Am Frankfurter Flughafen hat der Mittwoch mit Annullierungen und Verspätungen begonnen. Am  Morgen mussten bereits 82 Flüge wegen des  Winterwetters gestrichen werden, wie ein Fraport-Sprecher berichtete. „Das werden mit Sicherheit noch mehr“, sagte er. Im Gegensatz zum Vortag sehe es  heute aber schon wieder nach einem ruhigeren Tag aus. Am Dienstag waren 800 Verbindungen gestrichen worden. Zahlreiche Passagiere mussten die Nacht am
Flughafen verbringen. „Nach vagen Schätzungen  könnten das 2500 bis 3000 Menschen gewesen sein“, sagte der Sprecher.

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Lesermeinungen zu diesem Artikel (2)

13.03.2013, 09:19 Uhr

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