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Mehr Mais, weniger Weizen Folgen des Februar-Frosts verändern die Landschaft

 ·  Weizen ist das mit Abstand wichtigste Getreide in Deutschland und in Hessen. Doch in diesem Jahr sehen viele Felder anders als gewöhnlich aus. Nach dem Februar-Frost haben viele Bauern Mais statt Sommerweizen nachgesät.

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Der starke Frost im Februar hat die hessische Landschaft verändert: Auf den Feldern wächst deutlich weniger Getreide und stattdessen mehr Mais. Auf 287 000 Hektar werde in diesem Jahr Getreide angebaut, berichtete das Statistische Landesamt in Wiesbaden.

Damit sei die Getreidefläche um fast 13 000 Hektar kleiner als im vergangenen Jahr. Die Maisfelder wuchsen um fast 10.000 Hektar auf 53.000 Hektar. Davon sind 47 000 Hektar mit Silomais bestellt, der als Futter oder zur Biogasgewinnung angebaut wird. 2007 waren erst 28.200 Hektar Silomais angebaut worden.

Teil der Äcker umgepflügt

Dem strengen Frost waren hauptsächlich junge Weizenpflanzen zum Opfer gefallen, deshalb mussten die Bauern einen Teil ihrer Äcker umpflügen. Stattdessen kam entweder Sommergetreide oder Mais in die Erde. Das im Frühjahr ausgesäte Sommergetreide liefert aber gegenüber dem Wintergetreide erheblich weniger Ertrag, deshalb dürfte die Ernte diesmal niedriger ausfallen.

Winterweizen ist Hessens wichtigste Getreideart. Seine Anbaufläche liegt in diesem Jahr bei 108.000 Hektar, so klein war die Fläche nach Angaben des Landesamts zuletzt in den fünfziger Jahren. Im Schnitt der vergangenen Jahre waren knapp 160.000 Hektar Winterweizen angebaut worden.

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Von Matthias Alexander

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