Home
http://www.faz.net/-gzg-75jzt
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER

Mainz Viele Fragen und zwei Foren zum Rathaus

Die Frage, wie mit ihrem sanierungsbedürftigen Rathaus am besten umzugehen ist, beschäftigt viele Mainzer seit Monaten. Nun stehen zwei Foren zu diesem Thema an.

© Sick, Cornelia Vergrößern Sanierungsfall: Nur die Weinstube im Mainzer Rathaus zeugt noch vom früheren Glanz.

Die Frage, wie mit ihrem sanierungsbedürftigen Rathaus am besten umzugehen ist, beschäftigt viele Mainzer seit Monaten. Nun soll das Thema in zwei Foren am 25. Januar und am 15. März jeweils von 15 Uhr an mit Bürgern erörtert werden. Zum Auftakt wird der Darmstädter Architekturhistoriker Werner Durth als Hauptredner im Ratssaal des vor gut 40 Jahren am Rheinufer eröffneten Arne Jacobsen-Baus erwartet; außerdem sind nach Angaben der Stadt weitere Bauspezialisten und auch Vertreter der Denkmalpflege eingeladen.

Vieles müsste komplett erneuert werden

Vor allem Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) wünscht sich möglichst bald eine Grundsatzentscheidung des Stadtrats, damit die Verwaltung konkrete Schritte planen könne: etwa die während einer Sanierung unvermeidbare Verlagerung von Ämtern und Dezernaten an Ausweichstandorte. Doch gibt es auch etliche Kritiker, die bezweifeln, dass die prognostizierten 50 Millionen Euro für eine Komplettmodernisierung des Gebäudes ausreichen; und die deshalb wahlweise für Abbruch und Neubau oder ein Mietmodell sind.

Vor allem die Haustechnik, aber auch die Natursteinfassade, sämtliche Fenster und die das Gebäude prägenden Gitterfronten müssten komplett erneuert werden. Mithin das Einzige, was noch alten Glanz verstrahlt, ist die einst zur Bewirtung von Gästen und für tiefschürfende Gespräche geschaffene Weinstube im Untergeschoss, die noch immer so wirkt, als könne der 2002 verstorbene Alt-Oberbürgermeister Jockel Fuchs (SPD) jederzeit wieder so wie früher durch die Tür kommen.

Die Machbarkeitsstudie zur Rathaussanierung, die von der Mainzer Aufbaugesellschaft mbH erstellt worden ist, ist im Internet unter www.mainz.de und der Rubrik „Rathaus“ einzusehen.

Quelle: F.A.Z.

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
IT-Unternehmen IBM gibt Standort Mainz auf

Die amerikanische IBM-Niederlassung in Mainz steht 50 Jahre nach ihrer Eröffnung vor dem Aus. Ende 2016 soll sie geschlossen werden. Offenbar ist eine Zusammenlegung mit der Frankfurter Dependance geplant. Mehr Von Oliver Koch, Mainz

22.10.2014, 08:00 Uhr | Rhein-Main
AfD zieht in Parlamente von Brandenburg und Thüringen ein

Nach dem Einzug der AfD in die Landtage von Brandenburg und Thüringen sieht der Vorsitzende Bernd Lucke seine Partei im Aufwind. Der Bürger hätten für eine politische Erneuerung gestimmt. Der Spitzenkandidat in Brandenburg, Alexander Gauland, sieht viel Arbeit vor sich. Mehr

15.09.2014, 13:22 Uhr | Politik
2:1 gegen Augsburg Neuer Mainzer Rekord

Mainz schreibt seine eigene Bundesliga-Geschichte. Der FSV bleibt im achten Spiel ohne Niederlage – neuer Vereinsrekord. Hofmann und Jairo treffen beim 2:1-Sieg über Augsburg. Einen Wermutstropfen gibt es dennoch. Mehr

18.10.2014, 17:39 Uhr | Sport
Mexiko Demonstranten stecken Rathaus in Brand

Nach dem Verschwinden von 43 Studenten in Iguala protestierten zahlreiche Demonstranten am Rathaus. Verdächtigt wird auch der Bürgermeister selbst. Mehr

23.10.2014, 11:04 Uhr | Gesellschaft
Erste Bilder aus dem Neubau Die neue Burg der EZB

Die Europäische Zentralbank hat sich eine neue Zentrale gebaut: für 1,3 Milliarden Euro. Der Präsident tagt dort bald mit spektakulärem Blick, die Mitarbeiter trainieren im eigenen Fitness-Studio, und vor Anschlägen schützt eine Art Burggraben. Ein Rundgang. Mehr Von Lisa Nienhaus und Wolfgang Eilmes (Fotos)

20.10.2014, 10:33 Uhr | Wirtschaft
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 06.01.2013, 18:15 Uhr

In Grund und Boden

Von Tobias Rösmann

Kommunalpolitiker versuchen durch drastische Erhöhungen der Grundsteuer ihre Haushalte zu sanieren. Mit solider, berechenbarer Finanzpolitik hat das nichts zu tun. Mehr