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Mainz : Viele Fragen und zwei Foren zum Rathaus

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Sanierungsfall: Nur die Weinstube im Mainzer Rathaus zeugt noch vom früheren Glanz. Bild: Sick, Cornelia

Die Frage, wie mit ihrem sanierungsbedürftigen Rathaus am besten umzugehen ist, beschäftigt viele Mainzer seit Monaten. Nun stehen zwei Foren zu diesem Thema an.

          Die Frage, wie mit ihrem sanierungsbedürftigen Rathaus am besten umzugehen ist, beschäftigt viele Mainzer seit Monaten. Nun soll das Thema in zwei Foren am 25. Januar und am 15. März jeweils von 15 Uhr an mit Bürgern erörtert werden. Zum Auftakt wird der Darmstädter Architekturhistoriker Werner Durth als Hauptredner im Ratssaal des vor gut 40 Jahren am Rheinufer eröffneten Arne Jacobsen-Baus erwartet; außerdem sind nach Angaben der Stadt weitere Bauspezialisten und auch Vertreter der Denkmalpflege eingeladen.

          Vieles müsste komplett erneuert werden

          Vor allem Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) wünscht sich möglichst bald eine Grundsatzentscheidung des Stadtrats, damit die Verwaltung konkrete Schritte planen könne: etwa die während einer Sanierung unvermeidbare Verlagerung von Ämtern und Dezernaten an Ausweichstandorte. Doch gibt es auch etliche Kritiker, die bezweifeln, dass die prognostizierten 50 Millionen Euro für eine Komplettmodernisierung des Gebäudes ausreichen; und die deshalb wahlweise für Abbruch und Neubau oder ein Mietmodell sind.

          Vor allem die Haustechnik, aber auch die Natursteinfassade, sämtliche Fenster und die das Gebäude prägenden Gitterfronten müssten komplett erneuert werden. Mithin das Einzige, was noch alten Glanz verstrahlt, ist die einst zur Bewirtung von Gästen und für tiefschürfende Gespräche geschaffene Weinstube im Untergeschoss, die noch immer so wirkt, als könne der 2002 verstorbene Alt-Oberbürgermeister Jockel Fuchs (SPD) jederzeit wieder so wie früher durch die Tür kommen.

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