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Pendlerverkehr in Mainz : Durch die App zum Mitfahrer

  • -Aktualisiert am

Ansage gegen den Stau: Die Stadtverwaltung Mainz unterstützt die Initiative „2 pro Auto“, die Umwelt und Pendler entlasten soll. Bild: dpa

Vor allem die stark belastete Rhein-Main-Region leidet unter dem täglichen Berufsverkehr. Doch es könnten weniger Autos unterwegs sein. Eine Initiative will daher Abhilfe schaffen.

          Wenn sich allmorgendlich die Blechlawine der Pendler in die Städte schiebt, lässt sich ein Phänomen beobachten: Obwohl sie in die gleiche Richtung fahren, sind die meisten Autos nur mit einer Person besetzt. Hier will die vom Mitfahrnetzwerk Flinc ins Leben gerufene Aktion „2 pro Auto“ ansetzen. Ziel der Initiative ist es, dass künftig mehr Menschen zu zweit im Auto fahren. Um Fahrer und Mitfahrer zusammenzubringen, setzt man unter anderem auf eine Smartphone-App.

          Schnelle, günstige und nachhaltige Lösung

          Wie zuvor schon andere Städte und Verkehrsunternehmen hat sich nun auch Mainz der Initiative angeschlossen. Verkehrsdezernentin Katrin Eder (Die Grünen) nannte 2 pro Auto einen „wichtigen Baustein zur Stauvermeidung und Luftreinhaltung in der stark belasteten Rhein-Main-Region“. Der regionale Ansatz der Aktion, die etwa auch in Frankfurt gefördert werde, sei im eng vernetzten Ballungsraum besonders bedeutsam.

          Dass die Straßen voller Autos sind, ist laut Eder und 2-pro-Auto-Koordinator Martin Patri für staugeplagte Pendler, aber auch mit Blick auf Luftqualität und Umweltbelastung ein „großes Problem“. In einer gemeinsamen Pressemitteilung weisen die Stadt und die Flinc GmbH darauf hin, dass mehr als 100.000 Ein- und Auspendler das tägliche Bild von Mainz bestimmen. Hinzu kämen jene, die auf dem Weg nach Frankfurt, Wiesbaden und in die Umgebung Mainz passierten. Oft bereiteten den Pendlern die Rheinbrücken Probleme. Eine bessere Auslastung der Autos sei eine schnelle, kostengünstige und nachhaltige Lösung.

          Die Stadt informiert auf ihrer Homepage über das Projekt und will zudem Kampagnen von 2 pro Auto unterstützen.

          Quelle: F.A.Z.

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