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Liederbach : Millionenschaden durch Brand im Getränkewerk befürchtet

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Ein kleiner Brand hat bei Coca Cola möglicherweise Tausende von Flaschen mit giftigem Ruß beschmutzt und so unbrauchbar gemacht. Der Schaden für den Getränkehersteller wäre enorm.

          Beim Getränkehersteller Coca Cola in Liederbach im Taunus sind mehrere Paletten mit PET-Flaschen in Flammen aufgegangen. Verletzt wurde niemand, wie die Polizei in Hofheim am Freitag mitteilte. Die 40 Mitarbeiter konnten sich ins Freie retten. Die Behörden befürchten aber einen Millionenschaden - denn der Rauch könnte mehrere tausend bereits abgefüllter Flaschen unbrauchbar gemacht haben.

          „Es wird geprüft, ob es durch die Rauchentwicklung zu Schäden an der Charge gekommen ist. Sollte dies der Fall sein, ist die Produktionsmenge nicht mehr zum Verkauf geeignet“, sagte ein Sprecher der Polizei. Nach Angaben des Getränkeherstellers vom Vormittag wurden lediglich vier Paletten mit Cola-Flaschen zerstört. Der schwarze Rauch habe aber etliche Flaschen beschmutzt.

          Ermittler vermuten Brandstiftung

          Die Feuerwehr konnte den Brand am Donnerstag rasch löschen, da die Sprinkleranlage ein Ausbreiten der Flammen verhindert hatte. Wie es zu dem Feuer kam, war zunächst unklar. Die Ermittler vermuteten aber Brandstiftung. Die Kriminalbeamten des zuständigen Fachkommissariates nahmen die Ermittlungen auf.

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