17.02.2006 · Ein Theaterabend im Schauspiel Frankfurt: Ein Schauspieler attackiert den Theaterkritiker der F.A.Z., Gerhard Stadelmaier und beleidigt ihn. Einen Tag darauf trennt sich das Theater von dem Schauspieler.
Während der Premiere des Theaterstücks von Eugene Ionesco „Das große Massakerspiel oder Triumph des Todes“ auf der Experimentierbühne Schmidtstraße 12 des Schauspiels Frankfurt wurde der Theaterkritiker dieser Zeitung, Gerhard Stadelmaier, Opfer eines Übergriffs.
Der Schauspieler Thomas Lawinky entriß dem Kritiker den Notizblock, beleidigte und beschimpfte ihn auf offener Szene. Stadelmaier verließ daraufhin das Theater. Seine Kritikerkollegen blieben sitzen.
Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) verlangte von der Intendantin des Schauspiels Frankfurt, Elisabeth Schweeger, das Vertragsverhältnis mit dem Schauspieler unverzüglich zu beenden und sich bei Stadelmaier zu entschuldigen. Die Intendantin kam der Forderung der Oberbürgermeisterin nach. „Das Arbeitsverhältnis wurde einvernehmlich beendet“, teilten die Städtischen Bühnen mit. Thomas Lawinky hat sich mittlerweile schriftlich entschuldigt.
Streitkultur
Volker Best (vbest)
- 17.02.2006, 15:20 Uhr
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- 17.02.2006, 15:36 Uhr
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- 17.02.2006, 16:31 Uhr