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Schauspiel Schweeger will nicht verlängern

30.05.2007 ·  Elisabeth Schweeger möchte ihren Vertrag mit der Stadt Frankfurt nicht noch einmal verlängern. Diesen Entschluss hat die Intendantin des Frankfurter Schauspielhauses bekräftigt.

Von Michael Hierholzer
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Elisabeth Schweeger möchte ihren Vertrag mit der Stadt Frankfurt nicht noch einmal verlängern. Diesen Entschluss hat die Intendantin des Frankfurter Schauspielhauses bekräftigt. Schon in der Vergangenheit hatte sie mehrfach geäußert, mit dem Abschluss der Spielzeit 2008/2009 ihre Tätigkeit als Sprechtheaterchefin in Frankfurt beenden zu wollen. Acht Jahre seien genug, sagte Schweeger. Mit einer neuen Person an der Spitze komme Bewegung in ein Haus, ein Theater lebe vom Wechsel.

„Ich finde es nicht bedauerlich, dass meine Intendanz endet“, führte die Prinzipalin aus. „Außerdem habe ich ja noch zwei Jahre vor mir, in denen ich mich mit all meiner Kraft dem Schauspiel widmen werde. Diese Kraft habe ich schon in den vergangenen sechs Jahren aufgebracht – für die Stadt, für die Gesellschaft.“ Das Schauspiel Frankfurt stehe gut da, so Schweeger, für die eine neue Position derzeit nicht in Sicht ist.

Von seiten der Stadt hatte es keine Signale gegeben, den Kontrakt mit Schweeger über den Herbst 2009 hinaus zu verlängern. Laut Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU) war die Äußerung der Intendantin für ihn keine Überraschung. Auch Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) sei über Schweegers Entscheidung informiert worden. Noch in diesem Jahr solle ein Nachfolger für sie gefunden und der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Er werde sich umfassend beraten lassen, aber keine Findungskommission einsetzen, erläuterte Semmelroth: „Die Verantwortung für die Besetzung der Intendantenstelle liegt bei der Kulturpolitik.“

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Jahrgang 1955, Kulturredakteur der Rhein-Main-Zeitung.

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