Die Städelschule erstrahlt in neuem Glanz: Zehn Monate hat die umfassende, mit einem Aufwand von fünf Millionen Euro verbundene Sanierung der Frankfurter Kunsthochschule gedauert. Den Architekten Till Schneider und Michael Schumacher, beide Absolventen der Architekturklasse der Städelschule und auch mit der Erweiterung des Städelmuseums betraut, ist es bei ihrer behutsamen Renovierung hervorragend gelungen, den Charme des denkmalgeschützten Gebäudes an der Dürerstraße zu bewahren.
Zugleich haben sie die gesamte Haustechnik nach dem neuesten Stand modernisiert. Für die Studenten biete die Kunsthochschule, die völlig zu Recht zu den besten der Welt gezählt werde, jetzt wieder ein ideales Umfeld, sagte Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU) zur abgeschlossenen Sanierung. Sehr zufrieden äußerte sich auch Städelschulrektor Nikolaus Hirsch über die architektonischen Verbesserungen: Nach dem Nomadenleben im vergangenen Wintersemester seien Studenten und Professoren glücklich, wieder in angestammten Räumen und Ateliers zu arbeiten. Vom 29. April bis 1. Mai öffnet die Schule ihre Türen für den traditionellen Rundgang: Dort sind jeweils von 10 bis 20 Uhr die Arbeiten der 190 Studenten zu sehen, von denen 70 Prozent aus dem Ausland kommen.

