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Wiesbadener Filmfestival : Frauen gewinnen bei Go East

Siegerfilm: Szene aus Bojan Vuletićs „Requiem für Frau J.“ Bild: Filmfestival Go East

Filme mit Frauen im Zentrum haben die Preise des 17. Wiesbadener Festivals für den mittel- und osteuropäischen Film gewonnen. Der Hauptpreis ging an eine bewegende serbisch-internationale Koproduktion.

          Frauen standen im Mittelpunkt des diesjährigen Filmfestivals Go East, Filme mit Frauen im Zentrum haben auch die Preise des 17. Wiesbadener Festivals für den mittel- und osteuropäischen Film gewonnen: Die Goldene Lilie für den besten Film ging an Bojan Vuletićs „Requiem für Frau J.“, eine bewegende serbisch-internationale Koproduktion mit Mirjana Karanović in der Hauptrolle. Regisseur und Darstellerin konnten den mit 10.000 Euro dotierten Preis im Wiesbadener Caligari Kino an diesem Abend persönlich in Empfang nehmen.

          Eva-Maria Magel

          Kulturredakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die georgische Koproduktion „Meine glückliche Familie“ von Nana & Simon bekam nicht nur den mit 7500 dotierten Preis der Landeshauptstadt Wiesbaden für die Beste Regie, sondern auch den undotierten Preis der internationalen Filmkritik FIPRESCI. Der Dokumentarfilm „Sonnenstadt“ wurde mit dem mit 4000 Euro dotierten Preis des Auswärtigen Amtes für Kulturelle Vielfalt ausgezeichnet. Lobend erwähnt wurden das litauische Kriegsdrama „Im Exil“ und das kroatische Debüt „Glotz nicht auf meinen Teller“. Der Frankfurter Künstler Aleksandar Radan erhielt den Open Frame Award in Höhe von 5000 Euro.

          Der Go East Development Award in Höhe von 3500 Euro geht an „Gilgamesh“ des Russen Nik Teplov, fünf Projekte bekommen je 4000 Euro Projektgeld für eine Kooperation im Rahmen der Initiative „Opose Othering!“ Die Veranstalter sind zufrieden: Mehr als 12 000 Besucher haben eine Woche lang 111 Filme aus 29 Ländern gesehen, insgesamt sind Preise in Höhe von 50.000 Euro vergeben worden.

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