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Bahnstation weist auf Oper hin : „Es wird nicht aufhören, dass irgendetwas anders ist“

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„Es wird nicht aufhören, dass irgendetwas anders ist“: neu gestalteter Abgang der U-Bahnstation Willy-Brandt-Platz in Frankfurt, in der auf die nahegelegenen städtischen Bühnen hingewiesen wird Bild: dpa

Ab- und Aufgänge in U-Bahnstationen müssen nicht kalt-weiß gekachelt sein. Das zeigt fortan die Unterwelt des Willy-Brandt-Platzes in Frankfurt mit großen Buchstaben und bunten Bildern der besonderen Art.

          Die Frankfurter U-Bahn-Station Willy-Brandt-Platz vor dem Theater und der Oper hat ein neues Gesicht. Weiße Farbe, Porträts von neuen Ensemblemitgliedern des Schauspiels, ein Blick auf die Opern-Bühne sowie rote und schwarze Typographien schmücken die unterirdische Station. „Es wird nicht aufhören, dass irgendetwas anders ist“, ein Zitat der Dramatikerin Laura Naumann, steht beispielsweise in großen roten Buchstaben über einem der Auf- und Abgänge.

          Der neue Intendant des Theaters, Anselm Weber, und sein Kollege von der Oper, Bernd Loebe, haben die Umgestaltung initiiert, wie die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) am Donnerstag mitteilte.

          Kosten unklar

          „Ich freue mich sehr, dass Oper und Schauspiel hier einen gemeinsamen Auftritt haben und werte das als gutes Zeichen für zukünftige gemeinsame Projekte“, sagte Loebe laut Mitteilung. Weber wollte zum Beginn seiner Intendanz auch in der U-Bahn-Station vor dem Theater einen „deutlichen Akzent für die Strahlkraft der Städtischen Bühnen setzen“.

          Wer spielt am Main? B-Ebene der U-Bahn-Station Willy-Brandt-Platz zeigt Porträts der Ensemblemitglieder des Schauspiels

          Die grafische Gestaltung haben die Agenturen Double Standards (Berlin) für das Schauspiel und Opak (Frankfurt) für die Oper umgesetzt. Über die Kosten der Umgestaltung war zunächst nichts bekannt.

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