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Angebot aus Wien Max Hollein zieht den Main der Donau vor

10.06.2008 ·  Max Hollein bleibt vorerst in Frankfurt. Der Direktor von Schirn Kunsthalle, Städel-Museum und Liebieghaus war Wunschkandidat von Österreichs Kulturministerin Claudia Schmied für den Posten des Generaldirektors des Kunsthistorischen Museums in Wien.

Von Michael Hierholzer
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Max Hollein bleibt vorerst in Frankfurt. Der Direktor von Schirn Kunsthalle, Städel-Museum und Liebieghaus war, wie zuverlässige Quellen bestätigt haben, der Wunschkandidat von Österreichs Kulturministerin Claudia Schmied (SPÖ) für den Posten des Generaldirektors des Kunsthistorischen Museums in Wien.

Man habe Hollein dort „den roten Teppich ausgerollt“, wird berichtet. Auch das österreichische Finanzministerium sei von dem Vorhaben angetan gewesen, den in Frankfurt so erfolgreich agierenden Museumsmann mit der Aufgabe zu betrauen, die unter anderem auch die Leitung des Völkerkunde- und des Theatermuseums umfasst.

Aus dem Städel hieß es nun jedoch, Hollein wolle die begonnenen Projekte in Frankfurt zu Ende führen und seinen bis Ende 2010 laufenden Vertrag erfüllen. Hollein habe auch andere hochkarätige Angebote gehabt. Da aber vor allem der Städel-Erweiterungsbau, der bis 2010 fertiggestellt sein soll, die ganze Energie Holleins erfordere, sei der Zeitpunkt eines Wechsels denkbar ungünstig.

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Jahrgang 1955, Kulturredakteur der Rhein-Main-Zeitung.

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