20.01.2006 · Die Sparda-Bank Hessen will fünf neue Geschäftsstellen eröffnen. Wie der Vorstandsvorsitzende, Jürgen Weber, gestern bei der Bilanzpressekonferenz der Bank in Frankfurt sagte, hat man dazu von der Unternehmensberatung ...
Die Sparda-Bank Hessen will fünf neue Geschäftsstellen eröffnen. Wie der Vorstandsvorsitzende, Jürgen Weber, gestern bei der Bilanzpressekonferenz der Bank in Frankfurt sagte, hat man dazu von der Unternehmensberatung Inno Consult ein Gutachten erstellen lassen, in dem eine Reihe erfolgversprechender Standorte vorgeschlagen werde. Schon im Frühjahr will die Sparda-Bank im nordhessischen Baunatal eine Filiale eröffnen. Ansonsten habe man Standorte vor allem für „Strömungskunden“ in ganz Hessen im Blick, so Weber: Darunter verstehe man Menschen, die auf dem Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen häufig an einem Ort vorbeikämen.
Die Zeit, in der man Geschäftsstellen vor allem in neuen Wohnvierteln eröffne, sei vorbei. Inzwischen seien Standorte etwa in der Nähe von Autobahnen, an Bahnhöfen oder an großen Ausfallstraßen mit guten Parkmöglichkeiten attraktiver. In Mainz-Kastel habe man etwa mit einem Geldautomaten an einer Tankstelle gute Erfahrungen gemacht. Mit weiteren Tankstellenpächtern sei man im Gespräch. Zum Jahresergebnis sagte Weber, man sei „sehr zufrieden“: Der Jahresüberschuß stieg nach vorläufigen Zahlen von 4,6 auf 6,1 Millionen Euro.