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Mittwoch, 19. Juni 2013
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Kopenhagen gewonnen Frankfurt wird nicht europäische Umwelthauptstadt

 ·  Frankfurt hat den Titel „Grüne Hauptstadt Europas 2014“ knapp verpasst. Grund unter anderem: die Erweiterung des Flughafens. Stattdessen machte die dänische Hauptstadt Kopenhagen das Rennen.

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Kopenhagen wird „Grüne Hauptstadt Europas 2014“. Dies wurde am Freitagabend in der spanischen Stadt Vitoria-Gasteiz bekanntgegeben, die derzeit den Titel innehat. Die dänische Hauptstadt wurde besonders für ihre Fortschritte bei ökologischen Innovationen und nachhaltiger Mobilität gelobt. EU-Umweltkommissar Janez Potocnik gratulierte Kopenhagen. Zu den Finalisten des Wettbewerbs gehörten auch Bristol (Großbritannien) und Frankfurt.

Neben Kopenhagen hatte es 17 weitere Kandidaten gegeben. Eine Jury bewertete sie in zwölf Kategorien, unter anderem nach ihrem Engagement für den Klimaschutz und für mehr Grün in der Stadt.

Frankfurts Pläne wurden sehr gelobt

„Wir wollen dem Rest Europas zeigen, wie man grüne Lösungen für Städte schaffen kann, die funktionieren, und neue Möglichkeiten für die Bürger eröffnet“, erklärte Ayfer Baykal, Kopenhagens Bürgermeister für Technik und Umwelt. Gleichzeitig wolle Kopenhagen auch von anderen Städten lernen.

Frankfurts Pläne zur Verbesserung der Energieeffizienz von neuen Gebäuden, seine Abfallbewirtschaftung und die zahlreichen Grünflächen wurden nach EU-Angaben sehr gelobt. Zugleich gab es aber Bedenken, wie sich die jüngste Flughafenerweiterung auf die Lebensqualität der Bürger im Grüngürtel im südlichen Teil der Stadt auswirken würde.

Die Auszeichnung wird jährlich verliehen

Der Umwelt-Experte der Grünen im Frankfurter Römer, Helmut Ulshöfer, erklärten nach der Entscheidung am Samstag: „Wir wollen den breit angelegten gesellschaftlichen Diskurs zur nachhaltigen Stadt konsequent weiterverfolgen.“ Dieser Dialog sei nötig, um Frankfurt weiter als „Green City“ voranzubringen.

Die Auszeichnung wird jährlich verliehen und soll Städte ermutigen, die städtische Lebensqualität zu verbessern, indem Umweltfragen in die Stadtplanung systematisch einbezogen werden. Die Jury betrachtete Kopenhagens „grünes Geschäftsmodell“ als beispielhaft für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung.

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