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Kontrollen von Dunkelhäutigen Zwischen Taktik und Diskriminierung

 ·  Kontrolliert die Polizei gezielt Dunkelhäutige? Der Vorwurf ist schwer zu belegen, die Rechtslage unscharf. Das macht es den Beamten wie auch den Betroffenen schwer.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (11)

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Marcel Meier

Toleranz immer und überall, aber keine Gleichbehandlung?

Wer nach Toleranz schreit, der muss auch damit einverstanden sein, das für Schwarze, Juden, Moslems, Ausländer etc. in Deutschland das deutsche Recht gilt.

Gleichbehandlung, sonst fühle ich mich als Deutscher in meinem Heimatland diskriminiert!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.12.2012 02:36 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 24.12.2012 02:36 Uhr

Jawoll!

Wir weissen Christen werden ja derart unterdrückt!

Danke für Ihren ironischen Beitrag, sehr lustig.

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alois schneider
alois schneider (formal) - 21.12.2012 15:16 Uhr

Diskriminierung im Rechtswesen

wenn ein Deutscher sich hartnäckig weigert, einen Parkbon zu bezahlen, wandert er schließlich in den Knast (Beugehaft) bis er bezahlt.
Die überführten Mittäter am Alexanderplatzmord wurden sofort wieder auf freien Fuß gesetzt.
Die Diskriminierung in diesem Land hat ein Ausmaß erreicht, das unerträglich ist.

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Winfried Schröder-Babo

Garnicht unlösbar.

Diskriminierung gibt es gar nicht. Es gibt nur unterschiedliche Behandlung unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen aufgrund nachgewiesener Tatsachen, Erfahrungen und statistischer Wahrscheinlichkeiten. Gutverdiener beispielsweise müssen es sich gefallen lassen, daß ihre Steuererklärungen genauer kontrolliert werden als die des Durchschnittsverdieners, eben weil sie erfahrungsgemäß öfter Steuerstraftaten begehen. Damit muß der Besserverdiener eben leben, da schreit auch keiner "Diskriminerung".

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.12.2012 15:01 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 21.12.2012 15:01 Uhr

Naja, ob Sie das beurteilen können, Herr Winfried Schröder,

wie sich jemand fühlt, der prinzipiell IMMER gefilzt wird aber seine Kollegen NIE, nur weil er halt dunkelhäutig sind, das sei mal dahingestellt.

Aber Sie verdehen mir das Wort im Mund, ich habe nie behauptet, dass diese Vorgehensweise "diskriminierend" ist, da müssen Sie schon genau lesen, es ist allerdings ungerecht, aber vertretbar.

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Reinhard Lauterbach

Neulich im REgionalexpress

Ein Mann, erkennbar aus dem südlichen Mittelmeerraum, wird - als einziger im ganzen Waggon - von der Bundespolizei gefilzt. Fahrkarte, Ausweis, Taschenkontrolle. Ergebnislos. Nach einer Viertelstunde gehen die drei Bundespolizisten wieder. Gegen den Mann lag erkennbar nichts vor. Aber eine Entschuldigung für die Unannehmlichkeit? Doch nicht von deutschen Polizisten. Nach der Kontrolle sagte mir der Mann, das passiere ihm öfter. Aber RAcial Profiling gibt es bei uns nicht.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.12.2012 02:34 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 24.12.2012 02:34 Uhr

Herr Janetzki

Haare kann man abschneiden, ein Alter wird man (leider) immer los. Bei der Hautfarbe ist das schwieriger. Im Übrigen macht hier niemand einen grossen Bohei.

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Marcel Meier

Der weiße deutsche Fahrgast wird sich wohl kaum illegal in Deutschland aufhalten.

Es ist völlig legitim Personenkontrollen durchzuführen. In der Kriminalstatistik liegen gewisse Volksgruppen nunmal vorn. Das können Sie nicht wegdiskutieren.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 21.12.2012 15:03 Uhr

Genau das meine ich.

Der Punkt ist: wie geht der Polizist und der Gefilzte miteinander um?

Ich denke nicht, dass der Polizist sich "Entschuldigen" muss, aber er muss RESPEKT haben. War das in diesem Fall so?

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Stephan D

Polizeiarbeit, politisch korrekt.

Wenn der Straßenhandel mit Drogen in Frankfurt hauptsächlich in der Hand von Schwarzafrikanern ist, warum sollten dann Schwarzafrikaner im Bahnhofsviertel nicht hauptsächlich kontrolliert werden?
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Wenn Bargeldschmuggel in die Schweiz hauptsächlich von deutschen Rentnerpäarchen begangen wird, warum sollte man dann deutsche Rentnerpäarchen im Grenzgebiet nicht hauptsächlich kontrollieren?
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Wenn Vandalimus in Zügen hauptsächlich von alkoholiserten Fußballfans begangen wird, warum sollte man dann nicht hauptsächlich alkoholisierte Fußballfans im Bahnhof kontrollieren?
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Wenn ich gegen Polizeikontrollen, die der öffentlichen Sicherheit - auch meiner! - dienen, die Rassismuskeule schwinge, dann rettet mich die politische Korrektheit!
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Vorschlag zur Güte: Die Polizei kontrolliert genau so weiter wie bisher und und führt eine Strichliste nach Diskriminationsgründen. Für jeden diskriminatorisch Kontrollierten zeige ich freiwillig nochmal den Perso vor. Endlich Gleichheit!

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 20.12.2012 22:46 Uhr

Unlösbar.

Das Problem ist nicht zu lösen. Kein Polizist wird bestreiten, dass die Erfahtungswerte so sind wie sie sind und die es daher sinnvoll ist, bestimmte ethnische Gruppen mehr zu kontrollieren als andere. Andererseits ist das extrem ungerecht, bspw. werde ich NIE an der Deutsch-Schweizer Grenze kontrolliert, mein Chef allerdings ständig. Tja, der hat halt eine dunklere Haut und südländisches Aussehen. Dann heisst es, Schuhe ausziehen, Taschen ausräumen, mit in die Kammer zum Durchsuchen kommen, und und und.

Für beide Seiten ein nicht lösbares Problem, man kann nur darauf bestehen, dass beide Seiten respektvoll miteinander umgehen - der Kontrollierte zahlt im Zweifelsfall mehr Steuern als der Kontrolleur verdient, wie bspw. mein Chef - und es, wenn möglich, mit Humor nehmen.

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