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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Kommentar Widerlich

 ·  Man muss Jochem Heumann nicht mögen, aber er gehört zu den fleißigsten und kompetentesten Stadtverordneten. Und solange gegen Heumann nur anonyme Anschuldigungen vorliegen, muss die CDU ihn schützen.

Artikel Lesermeinungen (1)

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Guenter Bihn

was heißt hier widerlich... Alltag in einer christlichen Partei

Das ist doch Alltag im politischen Geschäft, da kommt es nicht auf ein wahres Wort oder eine Verleumdung, im Zweifelsfalle zählt, dass man seine/ihre Ziele durchsetzt.
Man kann das als widerlich empfinden, ich fand ihre Kampagne gegen Frau Ypsilanti auch widerlich, weil sie aus niederen Beweggründen geschah. Dass es jetzt einen CDU-Bonzen trifft, ist nun mal Realität, politisch Lied ein garstig Lied. Heute Nachmittag wurde in hr 4, den ich bei Freunden hörte, gemeldet, Herr Heumann hätte angeblich seine letztjährige Privatinsolvenz verschwiegen, ob die Meldung nur eine Hypothese oder eine böswillige Verleumdung war, kann ich nicht nachvollziehen. Es zeigt nur wie garstig auch sogenannte (Herbert Wehner nahm dafür einen so herrlichen Ausdruck) "patentierte Christen" sind. Wer so moralisch wie Herr Heumann ausgeteilt hat, der muss -sofern die Gerüchte stimmen- mit dem gleichen Maß, das er anderen zuteilt, gemessen werden. Denn schon in Bibel steht: Ziehe zuerst den Balken aus Deinem Auge, bevor Du den Splitter Deines Nachbarn entfernst.

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Jahrgang 1968, Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

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