Home
http://www.faz.net/-gzg-6zrfc
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Kommentar Gut, dass wir darüber gesprochen haben

 ·  Mehr Bürgerbeteiligung - das hört sich immer gut an. Die Anregung, in der Fluglärmdebatte wie im Streit um „Stuttgart 21“ einen Schlichter einzusetzen, wirkt freilich nicht besonders originell.

Artikel Lesermeinungen (3)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Eugen Schmidt

Sie haben Recht, das ist kein Thema für einen Schlichter.

Das wirkliche Problem ist das Fluglärmschutzgesetz. Wenn die Luftfahrtindustrie auch nur annährend den allgemeinen gesetzlichen Kriterien und Grenzwerten für Industrie, Verkehr usw. unterliegen würde, dann hätte die neue Landebahn nicht gebaut werden können. Man kann sich nur wundern dass hier eine Lex Luffahrt gemacht wird. Die Folgen des Lärms sind die gleichen ob Lärm vom Rasenmäher, Kneipe, Kompressor oder Flieger.
Da die Luftfahrt aber offensichtlich ohne solche eine Ausnahme nicht leben kann müßte sie auch außergewöhnlichen Schutzmaßnahmen unterworfen werden. Das kann nur heißen: Evakuierung oder Entschädigung der betroffenen Bevölkerung unter fairen Bedingungen. Wenn das wirtschaftlich nicht darstellbar ist, dann ist das Projekt eben nicht realisierbar.
Es geht um Geld, wie immer. Der Verursacher des Problems muss zahlen, das haben wir im Umweltschutz doch langsam verstanden. Hier ist der Lärm der Abfall der Produktion.

Empfehlen
Kurt J. Fink
Kurt J. Fink (KFink) - 11.05.2012 12:45 Uhr

Kirchturmperspektive

Der Flughafen Frankfurt ist nicht nur von nationaler Bedeutung, hat darüber hinaus einen wichtigen Stellenwert für Europa und da Mainz und Rheinland-Pfalz Teil von beidem sind, lässt sich daraus auch eine lokale Bedeutung für das Bundesland auf der anderen Rheinseite ableiten. Mainz wirbt sogar nit der Nähe zu FRA und ohne FRA wäre Hahn kein erfolgreiches Konversionsprojekt sondern eine umzäunte Brache die monatlich Kosten verursachen würde ohne etwas zu bringen.
Flughäfen und Fluggesellschaften sind übrigens Dienstleister. Bei cirka 170000 Gästen am Tag, plus tausende Frachtsendungen (auch aus Rheinland-Pfalz) ist das schon eine beeindruckende Zahl. Nur durch diese Prosperität übrigens ist der Einsatz modernsten Materials möglich. Die Umstellung auf leisere Flugzeuge ist ein kontinuerlicher Prozess der keiner staatlichen Reglementierung bedarf. Das regeln der Markt und die Kosten ganz alleine.

Empfehlen
silvia schleimer

Gerechte Schlichtung

Für eine gerechte Schlichtung müssten vor allem auch VertreterInnen aus Rheinland-Pfalz beteiligt werden. Dass das Bundesland Hessen eine neue Landebahn baut und dann den Krach vor allem über ein anderes Bundesland RLP abschiebt ist dreist. Dies geschieht durch Genehmigung von Herrn Ramsauers Behörden: über die sogenannte Südumfliegung, die ökonomischer Unsinn(fragen Sie die Lufthansa) und ökologischer Schwachsinn (fragen Sie alle Umweltverbände) und unsicher (fragen Sie die Gewerkschaft der Flugsicherung) ist. Erneut zeigt sich die Konzeptlosigkeit unseres Bundesverkehrsministers.

Empfehlen
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel

Jahrgang 1956, Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung, verantwortlich für den Rhein-Main-Teil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Jüngste Beiträge

Zwischen Zuckeln und Rasen

Von Mechthild Harting

Der FDP-Verkehrsminister Florian Rentsch will kein Tempo-30-Limit nachts auf Frankfurter Hauptverkehrsstraßen. Das ist nun offensichtlich und nicht per se verwerflich. Seine Begründung hingegen klingt kurios. Mehr 2 3