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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Kommentar Die Bringschuld der Migranten

 ·  Es ist lobenswert, wenn Parteien Bürger mit Migrationshintergrund stärker einbinden wollen. Die Parteien sollten sich aber nicht scheuen, Engagement als Bringschuld zu bezeichnen.

Artikel Lesermeinungen (10)

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kathrin siebert
kathrin siebert (ka-sie) - 17.02.2013 11:35 Uhr

spezielle Bestimmungen des Asylrechts haben nicht unbedingt etwas mit Diskriminierung seitens

Einzelner Menschen zu tun.
Denken Sie ihre Erfahrungen kann man verallgemeinern? Nach vielen Jahren in verschiedenen Projekten macht aber auch dir Erfahrung, dass es zu viele Eltern mit Migrationenshintergrund gibt, denn es egal
zu sein scheint, ob ihre Kinder in der Schule Erfolg haben, auch wenn die Lehrer noch so wohlmeinend sind, viel tun auch, wenn die Klassen, in denen Kinder mit Migrationshintergrund die Mehrheit stellen. Es gibt unzählige Projekte zur Unterstützung von Familien, zur Qualifizierung usw., aber wahrnehmen muss man das schon selber.
Und Sie scheinen die in der Tat restriktiven Bestimmungen des Asyl rechts mit der allgemeinen Einstellung zu verwechseln.

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hami yildiz

Wer hält Deutschland davon ab?

Erst kamen Gastarbeiter, dann Asylanten, der Strom der Wirtschafts- und Gesellschaftsflüchlinge nimmt immer noch kein Ende.
Wer hält Deutschland davon ab, seine Einwanderer nach seinen Vorstellungen auszuwählen? Niemand! Vielleicht irgendwelche Verträge?
Diese Misere hat Deutschland selbst zu verantworten. Es ist beschämend, gerade auch viele von den tollen Grünen und SPD Anhängern ( von der CDU und FDP ganz zu schweigen, die Kommis und die Braunen haben eh nix zu melden) haben als Lehrer und Rektoren, nach meiner Auffasung, in dieser Sache versagt.
Ein schulischer Aufstieg von ausländischen Kindern, hauptsächlich türkische Kinder, wurde systematisch verhindert.
Wieso scheren die deutschen eigentlich auch immer alles über einen Kamm? Viele Türken sind mittlerweile selbst beruflich und gesellschaftlich aufgestiegen, versorgen sich selbst, sie sind sogar Arbeitgeber, wieso wird in öffentlichen Debatten nicht darüber gesprochen? Googeln Sie mal danach.

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Marcel Meier

In Kanada dürfen nur Menschen einreisen, welche einen positiven Nutzen bringen.

Nennen wir es positiven Deckungsbeitrag.
Warum zieht Deutschland nur Sozialtransferempfänger an und läßt diese auch noch ins Land?
Wenn Kanada, Australien usw. das anders handhaben....

Glück auf! Für Deutschland und seine Kinder

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hami yildiz

Was du wolle? Bringschuld!

Ich wollte zur Feuerwehr, darf ich nicht, weil ich Türke bin! Als ob das Feuer einen Unterschied machen würde.
Ich wollte in den Ortsbeirat 5 , darf ich nicht, weil ich Türke bin!
Die Kinder, obwohl die muttersprache deutsch ist, sollen in die andere Klasse, weil schon zu viele ( 6 Ausländer, 15 deutsche) ausländische Kinder in der Klasse sind?
Das sind nur Auszüge aus meinen Erfahrungen mit deutschen, von Behörden ganz zu schweigen (Es gibt natürlich vereinzelt positive menschliche Ausnahmen)
Jeden Tag und überall, tagtägliche Diskriminierung, das hält doch keiner aus.
Glaubt ihr da will noch jemand mit euch etwas zutun haben? Ist doch klar daß diese Menschen sich dann zurückziehen.
Anstatt besser wird es immer schlimmer, die Krönung ist auch noch dieser Aufenthaltstitel genannte Ausweis, soll das Integration sein?
Da habe ich dafür eine bessere Idee, sage ich aber nicht, weil es mich nicht mehr interessiert.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2013 00:46 Uhr
hami yildiz

Das heißt: die Mauer

Wenn die deutschen sich auf den Schlips getreten fühlen, dann kommt immer das Selbe: wenns es dir hier nicht passt, dann geh nach Hause.
Da kann ich nur sagen, wenn wir gehen, dann aber mit den ganzen Erfahrungen die wir hier gemacht haben im Koffer, das wird für Deutschland kein wirtschaftlicher und menschlicher Vorteil sein.
Überlegen Sie mal warum Deutschland wert darauf legt im Ausland Goethe Institute zu unterhalten? Just for Fun oder wie?
Wegen dem Ansehen und machen Werbung für Ihr Land, fragen Sie im Ausland mal nach dem Ansehen der Deutschen, so sehr beliebt sind sie nicht, warum? Wahrscheinlich wegen der Arroganz und dem Hochmut.
Lieber Freund,
die Zeiten haben sich geändert, heute gehen auch viel mehr deutsche ins Ausland um zu arbeiten oder kaufen sich Immobilien. Andere Länder machen auch Technische Fortschritte.
Anstatt unüberlegten schrott zu schreiben, schreibt mal etwas effektives und nichts impulsives, impulsiv sind euch andere Völker, so denk ich, überlegen.

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Andrea Fink

Die Antwort lautet:

Ja. ist es!!

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Marcel Meier

Ist es wirklich so schlimm in Deutschland?

Anyway, niemand wird gezwungen in Deutschland zu bleiben. Der Mauer ist weg.

Glück auf!

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Martin Klocke
Martin Klocke (mampo) - 12.02.2013 21:55 Uhr

Wer an diesem Staat und den Freiheiten interessiert ist, bringt sich ein - die anderen nicht

Viele Einwanderer hier in Deutschland haben nicht viel Interesse an der Gastgesellschaft und ihren Vorzügen. Deshalb partizipieren sie auch nicht. Ich sehe genügend Spanier und Italiener, die sich engagieren, aber eben die Kulturfremden eher nicht. Wenn man innerlich die Einstellung hat - z.B. aufgrund seiner Religion - dass diese Gesellschaft verdorben und sündhaft ist, so partizipiert man entweder gar nicht oder aber partizipiert, um die Dinge in die eigene Richtung zu drücken (kein gemeinsamer Sport, kein Schwimmen für Mädchen, keine Klassenfahrten, keine Sexualaufklärung etc.) Also gibt es sehr logische Gründe für fehlende Partizipation und diese ist sowohl eine Bringschuld, und ein Fehlen ist ein deutliches Indiz, dass gewisse Kreise innerlich nicht hierhin gehören wollen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2013 01:09 Uhr
hami yildiz

Hr Klocke,

wissen Sie, wenn man hier von partizipieren diskutieren würde, würde es kein Ende nehmen.
Wieso wollen Sie andere zu etwas zwingen? Wie hat der Alte immer gesagt? Jeder soll nach seiner Faccon selig werden.
Seien Sie doch froh daß es noch so ist, in ferner Zukunft (vlt. erleben wir es) müssen dann vielleicht alle, auch die Jungs, beim Schwimmen Koptücher tragen.
Apropos Klassenfahrt, in der Schule war mal eine Abstimmung über eine Klassenfahrt, Krakau oder Bayerische Wald, wohin ging die Reise? Nach Bayern, deutsche haben in der Fremde Angst.
Sexualaufklärung? Was lernt man da? Die Tüte über die Rübe ziehen? Learning by doing war stets erfolgreich.
Viel wichtiger ist es den Heranwachsenden beizubringen, wie sie sich in der Gesellschaft benehmen sollen, Bewerbungen schreiben, Kochen oder Nähen und andere wichtigere Sachen.
Wenn man mit den Menschen in Vereinen, Behörden, Arbeit und der Nachbarschaft öfter schlechtes erlebt, dann hat man doch auch keine Lust mehr, oder?

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Michael Meier
Michael Meier (never1) - 12.02.2013 18:04 Uhr

Wie naiv, sorry...

... die meisten Leute kommen, weil sie hier handfeste Vorteile erfahren und erleben, aber doch nicht, um sich irgendwo ehrenamtlich einzubringen.
Prinzipiell aber ein Thema, was nicht oft genug im Gesamtkontext veröffentlicht werden kann.

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Jahrgang 1968, Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

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