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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Kommentar Dicke Luft, dünne Luft

 ·  Es kann schon aus Sicherheitsgründen kein hundertprozentiges Nachtflugverbot geben. Das Wesen solcher häufig mit Wetterlagen begründeten Ausnahmen ist es, dass sie sich nicht gleichmäßig auf das Jahr verteilen.

Artikel Lesermeinungen (3)

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egon samu
egon samu (egonsamu) - 15.06.2012 23:24 Uhr

Wenn ich ein"Durchfahrt verboten" Schild ignoriere

und erwischt werde, werde auch mit dem ungünstigen Wetter oder mit fadenscheinigen Ausreden argumentieren und mich auf diese Ausnahmen im Flugverkehr beziehen. Schliesslich darf ich nicht dafür diskriminiert werden, dass ich mir nur ein kleines Auto und kein grosses Flugzeug leisten kann....

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Nichts gelernt oder Herrenreitermanier?

Nachdem die Lärmbelastung in der Region zum Teil unerträglich geworden ist und das Nachtflugverbot mit Unterstützung der Landesregierung unterlaufen wird, fordert der IHK-Präsident Mathias Müller schon wieder unverdrossen "sich nun schon Gedanken darüber zu machen, wo im Raum um den Flughafen weitere Flächen erschlossen werden könnten, um weiteres Wachstum zu ermöglichen." (Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 13.06.2012 Seite 38). Offensichtlich geben diese "Wachstumskraken" erst Ruhe, wenn das schon schwer gestörte Weltklima kollabiert und daran hat der Flugverkehr einen sehr viel größeren Anteil als bisher veröffentlicht wurde. Da kann man eigentlich nur noch hoffen, daß die Weltwirtschaftskrise dem Zerstörungs- und Größenwahn den Hahn zudreht, denn Kerosin ist
mindestens genauso giftig und krebserregend wie Dieselöl. Das hat die Weltgesundheitsorganisation gerade erst festgestellt.

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Eugen Schmidt

50 Nachtflüge - Ausnahmen ?

Das ist wieder so ein Statement, liest sich gut, sagt nichts.
Erstens Wetter: gerade im Luftverkehr sind die Wettervorhersagen heute so gut, dass man eigentlich wissen müsste ob mit Unwetter und Gewitter in den nächsten 12 Stunden zu rechnen ist, also planbar !
Organisation: wenn man in die letzte halbe Stunde vor 23 Uhr und die erste halbe Stunde nach 5 Uhr jede Menge Landungen und Starts reinpackt, dann ist es eigentlich schon voraussehbar dass man es irgendwie wieder einmal nicht schafft. Wenn man die Planung zu den Randstunden jeweils soft auslaufen bzw anlaufen ließe, dann gäbe es die Hektik in den letzten 5 Minunten nicht.
Notlagen: bei Landungen kann das ja noch vorkommen, aber Starts? Wo ist da die Notlage?
Medizinische Gründe: Deutschland hilft wohl jeden Tag in allen Herren Länder bei der Katastrofenhilfe aus. Wer will das schon kontrollieren? 3 Päckchen Aspirin im Frachtraum und schon ist das ein medzinischer Hilfsflug. Für wie naiv halten Sie die Leute eigentlich?

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Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

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