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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Kommentar Blockupy blockiert

 ·  Die Blockupy-Proteste in Frankfurt weitgehend zu untersagen, ist von Realitätssinn getragen. Der Rechtsstaat muss es nur bis zu einem gewissen Maß aushalten, wenn man versucht, ihn auszuhebeln.

Artikel Lesermeinungen (1)

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Wolfgang Wurtz
Wolfgang Wurtz (wolwul) - 16.05.2012 13:22 Uhr

Sie durchkreuzten mit dem Eilbeschluss eine, wie sie es nennen, „Protest-Choreographie“,

die darauf hinausgelaufen sei, die EZB und Großbanken lahmzulegen."
Auch wenn es Richter sind, sind sie nicht davor gefeit, abstrusen Blödsinn abzusondern: Wenn die Demonstranten die Banken wirklich lahmlegen wollten, hätten sie wohl kaum das lange Wochenende für ihre Aktionen ausgesucht.
Außerdem: was wäre schon falsch daran, die EZB und die Großbanken wirklich lahmzulegen: Die EZB hat unter Trichet wertlose Staatsanleihen von Griechenland und Italien angenommen und sich dadurch mit hunderten von Milliarden ins Minus gefahren. Im normalen Alltag nennt man so etwas Veruntreuung.
Die Commerzbank hat sich mit milliardenschweren Fehlspekulationen in den Abgrund geritten und wurde vom Steuerzahler - gegen dessen Willen - gerettet anstatt sie mit einem preiswerten Konkurs "lahmzulegen".
Die Deutsche Bank hat ihr "Engagement" in Griechenland an die Landesbanken weiter verkauft. So etwas nennt man im Alltag Betrug oder wenigstens Beschiss.
Also bitte: Was wäre falsch am "echten Lahmlegen"?

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Jahrgang 1956, Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung, verantwortlich für den Rhein-Main-Teil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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