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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Kommentar Atemberaubende Ferien

 ·  Mancher Arbeitnehmer hat einen beträchtlichen Teil seines Jahresurlaubs aufgebraucht, da hat 2013 noch gar nicht richtig angefangen. Das alles passt nicht in eine Zeit, in der immer mehr Elternpaare berufstätig sind.

Artikel Lesermeinungen (2)

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Dirk Erchinger

Der FAZ unwürdiges Niveau

Ich habe in den letzten 20 Jahren als Abonnement stets ihre Seriosität und Perspektivenvielfalt geschätzt. Zu vielen Sachverhalten gibt es schließlich mehrere Sichtweisen. Hier fehlt allerdings jede Kenntnis vom Arbeitstag eines Lehrers, zumindest eines Gymnasiallehrers der Sprachen unterrichtet. Derartige Polemik kannte ich bis zum 13.1.2013 nur aus der Bildzeitung. Zusammen mit einigen KollegInnen haben wir uns überlegt, ob das Geld in unsere Abonnements noch richtig investiert ist. Wissen Sie Herr Alexander, Lehrer haben im Sinne ihres stattlichen Auftrages auch eine bildende Funktion. Dafür bereiten sich die meisten Lehrer vor und nach, was Zeit benötigt. Sie sind keine von der Allgemeinheit gestellten kostenlosen Babysitter für Doppelverdiener, die den zweiten Porsche brauchen oder für Alleinerziehende, die von ihrem Nachwuchs in ihrer in jeder Hinsicht freien Entfaltung behindert werden.
Bleiben Sie also bitte sachlich, um keine unsachlichen Rückschlüsse über Sie zu provozieren.

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Daniel Berhorn

Wenn die Kinder keine Schule haben

heißt es nicht, dass die Lehrer frei haben. Diese haben nämlich oft bereitzustehen und erreichbar zu sein, für Ferienbetreuung in der Schule oder andere Arbeiten die anfallen, z.B. Klassenräume ausräumen wenn eine Grundreinigung stattfindet oder so. Manchmal passiert auch nichts und die Lehrer müssen einfach nur sinnlos da sein, da wäre es natürlich angebracht hier die Fortbildungen zu machen.

Dass die Weihnachtsferien zu lang waren, werden auch viele Lehrer bezeugen, die jetzt mit Kindern fertig werden müssen, die jetzt drei Wochen am Stück verzogen wurden. Die schulfreien Tage sollen hauptsächlich den Kindern zugute kommen, das vergisst der Autor offenbar. Klar, wenn es nach den Eltern gehen würde, sollen die Kinder immer in die Schule, damit sie der Karriere und der Freizeitgestaltung nicht im Wege stehen.

Meine güte, wenn die Lehrer es so unverschämt gut haben, dann sollen doch alle mal Lehrer werden, da fehlt nämlich (vor allem Männliches) Personal!

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Jahrgang 1968, Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

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