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Kohlekraftwerk Eon baut Staudinger nicht aus

 ·  Der Eon-Konzern gibt seine Pläne zur Erweiterung des Kohlekraftwerks Staudinger nahe Großkrotzenburg auf. Die energiewirtschaftliche Situation biete keine hinreichende Investitionssicherheit für Block 6.

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Lutz Wendorff

So erreicht die Energiewende ihre Ziele:

Ziel: Strommenge reduzieren: Strom so teuer, nur wenig koennen wir uns leisten.
*
Ziel: Dezentrale Energieversorgung: Ganz dezentral, naemlich ganz weit weg von den Zentren des Verbrauchs, in sogenannten Windparks.
*
Ziel: Umweltvertraeglichkeit: (1) Schneisen in Waeldern zu den Windraedern, (2) Schneisen fuer die riesigen Stromleitung, (3) Vernichtung der Milane, Fledermaeuse, Schweinswale, (4) Verschandelung des Landschaftsbildes.
*
Ziel: Nachhaltigkeit: Luecken reissen in den Stromfluss (keine Sonne, kein Wind) und diese mit fossilen endlichen Energietraegern fuellen.
*
Ziel: Reduzierung des CO2-Ausstosses: CO2-freie Kernkraft abschaffen.
*
Ziel: Problem des atomaren Muell beseitigen: Kernkraftwerke, die diesen in Energie umwandeln (IFR) verhindern.

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Detlef Symietz
Detlef Symietz (Symietz) - 14.11.2012 19:53 Uhr

@Herrn Klein; Wenn man 80 Mio Menschen zwingt, Strom zu subventionieren, der dann erzeugt wurde, als

wurde, als man diesen Zufallsstrom gerade mal wieder nicht brauchte (,und keine Speicher für ihn hatte), dann kann man froh sein, dass ihn irgendwo ausser Landes überhaupt jemand abnimmt, sofern man ihm noch viel Geld dafür zahlt. So einfach ist das. Na ja, die Krankenschwester wird ärmer dabei, aber man sollte nicht zu pingelig sein, wenn es um`s Wahre und Grosse geht.
Mit Ihrem Winteroptimismus erinnern Sie mich übrigens an den, der aus dem vierzigsten Stockwerk eines Hochhauses stürzt und beim Erreichen des zwanzigsten denkt:"Na ja, bis hierher ging`s ja gut".
Lesen Sie einfach mal das Zitat von Merkel auf der Energiekonferenz: "Ich habe die Hoffnung, dass wir das schaffen wollen und vielleicht auch schaffen können". So klingt wahre Zuversicht, andere würden es eine "Freud`sche Fehlleistung" nennen, denn alles aus dem Gebiet Physik hat sie vielleicht doch nicht vergessen, man darf es halt nur nicht aussprechen, wirklich ärgerlich.

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Heinz  Klein

Wider den olle Kamelle

Aufgeklärt sein, heißt nicht die Propaganda der 4 Strommulties kritiklos zu wiederholen:
06.11.12 | 18:55 Uhr Freiburg (dpa) - Deutschlands Stromwirtschaft steuert dieses Jahr trotz des Atomausstiegs auf einen kräftigen Exportüberschuss zu. Das berichtet die «Badische Zeitung» unter Berufung auf Berechnungen des Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme. Demnach übersteigen die deutschen Stromausfuhren die -importe seit Jahresbeginn um etwa 17 Milliarden Kilowattstunden. Das gehe aus Daten der Übertragungsnetzbetreiber hervor. Warnungen der Energiekonzerne, Deutschland werde durch den Atomausstieg zum Importland und dabei abhängig von ausländischem Atomstrom, hätten sich nicht bewahrheitet.
Also nix mit „die Lichter gehen aus“

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.11.2012 20:55 Uhr
Volker Kraft

Abwarten!

Herr Klein, nicht so voreilig. Das Abschalten hat doch gerade erst begonnen. Und Kraftwerke werden keine mehr gebaut, sind natürlich auch von der Bevölkerung unerwünscht. Statt dessen erzeugen immer mehr Solarmodule und demnächst riesige Windparks in der Nordsee den Strom. Und dann? Sie werden sich noch umgucken. Von April bis Oktober werden mittags ganze Windparks vom Netz genommen, weil PV-Strom natürlich vorgeht. Ist ja ne hohe PV-Rendite garantiert. Ihre Freunde, die Windmüller werden begeistert sein. Ich prophezeie Ihnen ein Hauen und Stechen in der Ökobranche.
Die Stunde der Wahrheit wird irgendwann in einer windstillen Nacht im Winter kommen, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
Immerhin ist und bleibt D Weltmeister im Abschalten und Rückbau. Ist doch auch was, oder?

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Wolfgang Richter

Kalifornische Verhältnisse

Deutschland will unbedingt seine früher legendäre Versorgungssicherheit gegen kalifornische Verhältnisse tauschen.
Nicht vergessen: Richtige, lange andauernde Blackouts vor allem in Winter führen zu Verletzten, Toten, anarchischen Zuständen, enormen Produktionseinbrüchen, Versorgungsengpässen, kalten Wohnungen, etc.
Das alles scheint auf einmal keine Rolle mehr zu spielen, nur CO2 und "Klima" zählen noch- und das unter einer angeblich bürgerlich-konservativen Regierung.
Will hier jemand absichtlich Notstandsverhältnisse herbeiführen? Mit welchem Ziel?
Wenn Betreiber demotiviert werden, fossile Grundlastkapazitäten zu halten, braucht man sich über Blackouts in den nächsten Jahren nicht zu wundern.
Leider stehen wir erst am Anfang der "Energiewende" alias Demontage unserer Energieversorgung.

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Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 13.11.2012 18:44 Uhr

Ein Spiel mit dem Feuer das in Dunkelheit enden könnte

Mehr und mehr Kraftwerke werden wegen Unrentabilität still gelegt weil der fluktuierende Ökostrom aus Wind und Sonne Einspeisepriorität hat. Wie lange geht das eigentlich noch gut? Ein superkalter Winter ohne Sonne und Wind wird uns zeigen ob wir 2012/13 wieder Glück haben werden wie letzen Winter. Eines ist jedenfalls klar, ein mehrtägiger, flächendeckender Blackout mit einen zweistelligen Milliardenschaden bei unserer produzierenden Industrie würde diese Regierung nach dem Blackout breitflächig abschalten. Mutti weiß eigentlich gar nicht welches Risiko sie hier eingeht.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.11.2012 06:45 Uhr
Ulrich Dust

Denke schon, daß Frau Merkel das weiß

sie ist halt pragmatisch. Wenn die Ökoterroristen in Verbindung mit naturwissenschaftlich ignoranten Meinungsmachern dem Volk vorgauckeln, das Abschalten von AKW kein Problem ist und nichts kostet und dann die Mehrheit es wil, wird es halt gemacht. Man kann nicht gegen die Mehrheit regieren. Wer nicht hören und lesen wil, muss halt zahlen oder mal im Dunkeln sitzen.

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Helge  Peters
Helge Peters (Petobel) - 13.11.2012 18:07 Uhr

Strom

Der Strom steht in Deutschland wegen EEG erst am Anfang der Teuerungsrally. Der "hysterisch" (s. Fukushima) abrupte Atomausstieg angesichts einer weltweit (sicherheits-)technisch eher im Spitzenbereich angesiedelten, deutschen Atomindustrie wird sich noch als großer Fehler erweisen. Man will weg vom CO2, kehrt zu den fossilen Brennstoffen zurück, und wird bei den hohen Kosten einer dann zunehmend schlechteren (und teuer werdenen) CO2-Bilanz dann eben den "sicheren" Atomstrom unserer Nachbarn kaufen (müssen). Die Versorger werden angesichts dieser Schaukelpolitik auf Jahre hinaus lieber woanders investieren, wo man mittel- bis langfristig derartige deutsch-merkelsche und/oder rot-grüne "Überraschungen" nicht befürchten muß.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 13.11.2012 16:17 Uhr

Nicht nur Staudinger nein auch Irsching 3 das heuer nur 87 h in Betrieb war wird abgeschaltet

EEG ein Ereignis mit katastrophalen Folgen.

Die Verbraucher zahlen ein Zeche die von Ideologen / Grünen " Visionären " uns allen aufs Auge gedrückt wurde.

Herr hilft . Halt ein mit deinem Segen. Die ich rief die Geister werd ich nun nicht los.

Leider wird erst im Herbst 2013 gewählt.

Jeder sollte einfach mal im Netz nachschlagen :" Irsching 3" Und dazu die Nachricht dass das hoch effiziente Gaskraftwerk nur 87 Stunden in Betrieb war.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.11.2012 18:41 Uhr
Ludwig Kirschstein

Liebe(r) MARIELU

"EEG ein Ereignis mit katastrophalen Folgen."

Kann ich nicht erkennen. Dieses Gesetz ist gewollt und beschlossen.

Im Übrigen wird Staudinger nicht "abgeschaltet". E-On baut es nicht. Deutschland erzeugt auch so einen Strom-Rekordüberschuss.

Nicht traurig sein. Eine Investitioneruine wäre eher Anlass zur Verstimmung, gell?

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Jahrgang 1961, Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

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