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Kinderbetreuung Was macht der Förster in der Kita?

 ·  Bald haben Eltern Anspruch auf einen Betreuungsplatz für unter Dreijährige. Jetzt regelt das Land die Bedingungen in Kindertagesstätten neu. Für den Gesetzentwurf, der unter anderem auch Fachfremde als Erzieher vorsieht, hagelt es Kritik.

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Bert Reb (Berttreb) - 17.02.2013 11:51 Uhr

Verkopft, unnattürlich empathisiert, wissenschaft empathisierte 'Profis', oder natürlich Empathie

Solange eine Frau Mutter und ein Mann Vater werden kann und als einfühlsamer verantwortungsbewusster Mensch genug qualifiziert ist, auf seine Kinder losgelassen zu werden, solange Eltern mündig genug gehalten werden, fremde Hilfe für unbekannte Situationen zu holen, solange wird sich eine 'Qualifizierung' immer schwer tun, sich ausschließlich oder großteils auf ein intellektuelles Studium zu gründen und gerechtfertigt gehalten zu werden.

Man kennt ja beides, die intuitiv-empathischen Eltern, bei denen man sich wünschte, dass sie auch einmal ein Buch gelesen, oder über eine Situation/Wirkmechanismen reflektiert haben, aber auch 'verbildete' Buchempathie, die schrecksam irgendwelchen Wissenschaftsdogmen aufsitzen und kein natürliches Maß an ''natürlichem 'Dreck''' mehr ertragen können.

Selbstreflexion. Und das ist im Studium genausowenig gezwungen gegeben wie bei Eltern. Über Fremdes zu reflektieren(Profi)/lästern(Laie) - geschenkt.

Aber 'Profis' werden mehr 'a priori' beanspruchen.

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Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 17.02.2013 10:20 Uhr

Die Mischung machts wohl.

Nur bestens gedrillte, studierte, verkopfte Kinderprofis auf Kinder loszulassen ist eher übel als gut. Schlecht bezahlt, untermotiviert, genervt, schon nach wenigen Kahren - solche Leute vertragen Kinder nicht gut. Dann lieber Laien dabei, die mit Zuneigung und eigener, nützlicher Kinder- und Lebenserfahrung mit Kindern gerne umgehen.

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17.02.2013, 10:00 Uhr

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