20.02.2012 · Die Todesraser von Kelkheim haben ihr 600-PS-Gefährt mit Formel-1-Tempo gesteuert. Dies haben Gutachter herausgefunden. Bei dem Unfall waren zwei Männer gestorben.
Mit fast 300 Kilometer in der Stunde waren die beiden Mechaniker unterwegs, die vor knapp einem halben Jahr bei Kelkheim mit einem 600-PS-Sportwagen in den Tod gerast sind. Zu diesem Ergebnis kommt das Gutachten der Staatsanwaltschaft Frankfurt.
„Demnach wäre der Unfall selbst mit 150 Stundenkilometern noch vermeidbar gewesen“, sagte Oberstaatsanwältin Doris Möller-Scheu am Montag. Zunächst hatten die Ermittler vermutet, ein zweites Fahrzeug hätte den Unfall verursacht haben können.
„Jetzt wissen wir aber: Es lag kein Fremdverschulden vor“, sagte Möller-Scheu. „hr-online“ hatte zuvor über das Gutachten berichtet. Die beiden 32 und 37 Jahre alten Mechaniker hatten auf der Bundesstraße 8 mit dem SLR McLaren-Mercedes eines Kunden eine Probefahrt unternommen. Dabei waren sie von der Straße abgekommen, einen Abhang hinabgestürzt und dort zerschellt.
Die beiden Männer arbeiteten für eine Frankfurter Mercedes-Benz-Niederlassung, die sich auf getunte und PS-starke Fahrzeuge spezialisiert hat. Auf der wie eine Autobahn ausgebauten Straße gibt es keine Höchstgeschwindigkeit.
Müßige Diskussion
Markus Schoeps (MSchoeps)
- 22.02.2012, 19:32 Uhr
Droge...
Peter Lehnen (plehnen68)
- 21.02.2012, 08:41 Uhr
Verkehrsregeln büffeln!
Axel Luxenburger (axelalfred)
- 21.02.2012, 06:22 Uhr
Physik
Bernhard Hoffmann (newswatch)
- 20.02.2012, 20:28 Uhr
Waffen sind verboten
Ernst Roberts (LetsLoveLongLife)
- 20.02.2012, 20:04 Uhr