Home
http://www.faz.net/-gzg-ok4r
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER

Jahreswechsel Nur wenige Zwischenfälle in der Silvesternacht

Die Silvesternacht ist in Hessen weitgehend friedlich verlaufen. Über Arbeitsmangel konnten sich Feuerwehr und Polizei jedoch dennoch nicht beklagen. Nach Angaben des Innenministeriums gab es mehrere hundert Einsätze, schwere Zwischenfälle wurden aber nicht gemeldet.

© dpa/dpaweb Vergrößern Laut und bunt wurde das Neue Jahr in Frankfurt begrüßt

Die Silvesternacht ist in Hessen weitgehend friedlich verlaufen. Über Arbeitsmangel konnten sich Feuerwehr und Polizei jedoch dennoch nicht beklagen. Nach Angaben des Innenministeriums gab es mehrere hundert Einsätze, schwere Zwischenfälle wurden aber nicht gemeldet. Allein in Frankfurt wurde die Polizei zwischen 18.30Uhr und 6.30Uhr zu 321 Einsätzen gerufen. Darunter waren nach Angaben eines Polizeisprechers 44 kleinere Brände und 44 Schlägereien. In der Nähe des Schauspielhauses gingen drei Autos in Flammen auf. Die Polizei vermutet, daß sie vorsätzlich angezündet wurden. Dabei entstand ein Schaden von rund 80000 Euro. Insgesamt sei der Jahreswechsel aber problemlos verlaufen, sagte der Sprecher. In Frankfurt hatten auf dem Römerberg Tausende Menschen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und einer sternenklaren Nacht gefeiert und das Jahr 2004 mit Feuerwerk begrüßt. Beliebter Treffpunkt waren auch wieder die Mainbrücken.

Der Bahnverkehr auf der ICE-Strecke zwischen Frankfurt und Köln ist in der Silvesternacht durch einen Großbrand in einer Kunststoffabrik bei Siegburg in Nordrhein-Westfalen erheblich behindert worden. Wegen giftiger Dämpfe mußten zwei Züge am Mittwoch abend umkehren. Die ICE-Strecke sei zwischen 21.30 Uhr und Mitternacht gesperrt gewesen, teilte ein Sprecher der Deutschen Bahn AG mit. Die Züge fuhren mit ihren relativ wenigen Fahrgästen zurück nach Montabaur und Frankfurt. Die Reisenden erreichten ihre Ziele von Montabaur aus mit Taxis oder über die linke Rheinstrecke. (lr.)

Quelle:

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Neue Kennzeichungspflicht Polizisten wehren sich gegen Sparpolitik in Hessen

Hunderte Polizisten sind in Wiesbaden gegen die Sparpolitik des Landes auf die Straße gegangen. Unterdessen hat Innenminister Peter Beuth die neue Kennzeichnung von Polizisten für öffentliche Einsätze vorgestellt. Mehr

15.12.2014, 11:44 Uhr | Rhein-Main
Baukran stürzt auf Wohnhaus

In Köln ist ein Baukran auf ein Wohnhaus gestürzt. Das Gebäude wurde dabei schwer beschädigt. Nach Angaben der Feuerwehr wurde ein Mensch bei dem nächtlichen Unfall verletzt. Mehr

29.08.2014, 12:45 Uhr | Gesellschaft
Fünf Geiseln gelingt Flucht Geiselnehmer fordert IS-Flagge

In Sydney hat ein Unbekannter mehrere Geiseln genommen. Er stürmte ein Café im Zentrum. Fernsehbilder zeigen einen Mann mit schwarzem Stirnband. Er fordert ein Gespräch mit Premierminister Abbott und eine IS-Flagge. Ganz Sydney ist in Alarm versetzt, die Straßen um das Café sind abgesperrt. Mehr Von Till Fähnders

15.12.2014, 09:22 Uhr | Politik
NRW will Polizeieinsätze in Stadien reduzieren

Nordrhein-Westfalen ist das Land mit den meisten Bundesliga-Clubs. Nun soll der Polizeieinsatz bei absehbar friedlichen Spielen verkleinert werden. Risikospiele blieben von dem Versuch ausgenommen, teilte Innenminister Jäger mit. Mehr

04.08.2014, 18:28 Uhr | Sport
Marode Finanzen Die Pleite an Rhein und Ruhr

Nordrhein-Westfalen ist eigentlich ein reiches Land. Trotzdem macht es ständig neue Schulden. Die Infrastruktur verrottet, die Kommunalpolitik versagt, der Einfluss in Deutschland schwindet. Wie konnte das passieren? Mehr Von Ralph Bollmann

17.12.2014, 07:19 Uhr | Wirtschaft
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 01.01.2004, 17:33 Uhr

Keine Brandmauer

Von Helmut Schwan

Die Stadt Frankfurt kann verdeckte Bordelle in Wohngebieten untersagen. Das bestätigt das Bundesverwaltungsgericht. Eine Brandmauer zwischen den Stadtvierteln wird es deshalb nicht geben - aus einem einfachen Grund. Mehr