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Jahreswechsel Nur wenige Zwischenfälle in der Silvesternacht

Die Silvesternacht ist in Hessen weitgehend friedlich verlaufen. Über Arbeitsmangel konnten sich Feuerwehr und Polizei jedoch dennoch nicht beklagen. Nach Angaben des Innenministeriums gab es mehrere hundert Einsätze, schwere Zwischenfälle wurden aber nicht gemeldet.

© dpa/dpaweb Laut und bunt wurde das Neue Jahr in Frankfurt begrüßt

Die Silvesternacht ist in Hessen weitgehend friedlich verlaufen. Über Arbeitsmangel konnten sich Feuerwehr und Polizei jedoch dennoch nicht beklagen. Nach Angaben des Innenministeriums gab es mehrere hundert Einsätze, schwere Zwischenfälle wurden aber nicht gemeldet. Allein in Frankfurt wurde die Polizei zwischen 18.30Uhr und 6.30Uhr zu 321 Einsätzen gerufen. Darunter waren nach Angaben eines Polizeisprechers 44 kleinere Brände und 44 Schlägereien. In der Nähe des Schauspielhauses gingen drei Autos in Flammen auf. Die Polizei vermutet, daß sie vorsätzlich angezündet wurden. Dabei entstand ein Schaden von rund 80000 Euro. Insgesamt sei der Jahreswechsel aber problemlos verlaufen, sagte der Sprecher. In Frankfurt hatten auf dem Römerberg Tausende Menschen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und einer sternenklaren Nacht gefeiert und das Jahr 2004 mit Feuerwerk begrüßt. Beliebter Treffpunkt waren auch wieder die Mainbrücken.

Der Bahnverkehr auf der ICE-Strecke zwischen Frankfurt und Köln ist in der Silvesternacht durch einen Großbrand in einer Kunststoffabrik bei Siegburg in Nordrhein-Westfalen erheblich behindert worden. Wegen giftiger Dämpfe mußten zwei Züge am Mittwoch abend umkehren. Die ICE-Strecke sei zwischen 21.30 Uhr und Mitternacht gesperrt gewesen, teilte ein Sprecher der Deutschen Bahn AG mit. Die Züge fuhren mit ihren relativ wenigen Fahrgästen zurück nach Montabaur und Frankfurt. Die Reisenden erreichten ihre Ziele von Montabaur aus mit Taxis oder über die linke Rheinstrecke. (lr.)

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