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Veröffentlicht: 08.05.2017, 15:47 Uhr

Nach Klebsiella-Befall Intensivstation an Uni-Klinikum weiter gesperrt

Bei fünf Patienten in Frankfurts Uni-Klinik ist ein Erreger gefunden worden, der mit üblichen Antibiotika nicht bekämpft werden kann. Er gilt zudem als sehr klebrig. Angesichts dessen bleiben Teile der Intensivstation noch zu.

© dpa Stopp: Zumindest für Teile der Intensivstation am Frankfurter Uni-Klinikum gilt noch das Rot-Zeichen

Wie lange am Frankfurter Universitätsklinikum Teile der Intensivstation geschlossen bleiben, ist weiter unklar. Es gebe noch keine neuen Erkenntnisse, sagte ein Sprecher am Montag in Frankfurt. An Hessens größtem Krankenhaus war bei fünf Patienten der Erreger Klebsiella pneumoniae 4-MRGN nachgewiesen worden. Er ist gegen alle verfügbaren Medikamente resistent und gilt als sehr klebrig, muss also mit hohem mechanischem Aufwand entfernt werden.

Die Landesärztekammer in Hessen forderte unterdessen nationale und internationale Strategien gegen multiresistente Keime. „Wenn wir nicht in der Lage sind, Hygiene-Probleme in den Griff zu bekommen, drohen Menschen künftig auch hierzulande an banalen Infektionen zu sterben“, sagte Ärztekammerpräsident Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach laut einer Mitteilung.

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