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Im Gespräch: Antje Gahl „Wir empfehlen vegane Ernährung nicht“

 ·  In Frankfurt hat nun ein Laden für Veganer eröffnet. Im Gespräch äußert sich Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung über Vor- und Nachteile des Verzichts auf Tierprodukte.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (6)
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Mark Möschl
Mark Möschl (Cimpoler) - 29.01.2013 09:15 Uhr

Diabetes-Epidemie unter den Veganern

Geringes Geburtsgewicht beeinflusst die Gesundheit lebenslänglich, dies wurde auch gerade in Indien herausgefunden. Kinder mit geringem Geburtsgewicht haben idr später denselben Körperfettanteil wie manche adipöse Menschen, aber sehen völlig normalgewichtig aus, und haben auch sämtliche Symptome von Übergewichtigen wie Diabetes-B , Gefäsablagerungen usw.
Die Ernährung muss zum Menschen passen, und die Menschen stellen sich schon zur Zeit der Geburt (oder im Mutterbauch) auf die Ernährungssituation ein. Wir wissen noch sehr wenig, aber es scheint sicher zu sein, daß allein die Ernährung keinesfalls ein Garant für Gesundheit und Wohlergehen ist. Wenn es den Veganern nicht um das Tierwohl geht sondern um ihr eigenes, dann sollten sie ab und zu mal nen Fisch essen. Die gesunde Mischung machts. Von nichts zuviel und von nichts zuwenig, dann kommt es nur noch auf die Lebensfreude an. DIE ist für die Gesundheit beiweitem maßgeblicher ! Freude am Leben !

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Walter Russell

Bin veganer Rohköstler ...

.. und pumperlgesund. Ich lasse mich von Theoretikern nicht beleidigen. Es gibt etliche Bobybuilder und Kraftbolzen, die dies auch sind -vagane Rohköstler (Nüsse, Obst, Gemüse, Kräuter). Beim Thema Ernährung geht es um Konzerne und Lobbies (Fleisch-Milch-Zucker-Gen-Weizen-Mais-Düngemittel-Pestizide etc.) - aber-Milliarden. Die Frau weiss nicht was sie sagt - ich rede aus der Praxis. Emfehlungen: Buchautoren Brigitte Rondholz, Markus Rothkranz; Magazin "Die Wurzel". Sowie unendliche Beiträge in Presse und Internet. Patrik Baboumian z.B. ist "Deutschlands stärkster Mann" - und Veganer.

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Christian Vagedes

Fragen an Frau Gahl, die ich mir von der FAZ gewünscht hätte:

»Nahrungsergänzungsmittel«, behauptet Frau Dr. Gahl, gehörten (generell) nicht zu den »Grundregeln und Empfehlungen« der DGE?

Jod, Folsäure und sogar Flourid werden aber doch sehr wohl empfohlen. Warum also keine Empfehlung für B12?

Hunderttausende nichtvegane (fleischessende) Mitbürger leiden unter einem Mangel an Vitamin B12. Ist es da nicht nahezu fahrlässig, von einer B12-Supplementierung abzuraten? Egal, ob jemand vegan oder nicht vegan lebt?

Warum sagt Frau Dr. Gahl in der ARD-Sendung »Die Milchlüge«, dass Kuhmilch Krebs begünstigt und empfiehlt dann eine Ernährung »nicht«, die ohne Kuhmilch auskommt?

Kann es sein, dass Fleisch nur B12 in den verwertbaren Menge enthält, weil wir es den Tieren in hohen Dosen ins Kraftmutter mischen – und zwar künstlich erzeugtes B12 (Cyanocobalamin)?

Weshalb empfiehlt die Schwesterorganisation der DGE, die amerikanische ADA, die vegane Ernährung sogar für Säuglinge? Warum ist es in den USA sogar gesünder, vegan zu leben?

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Simon Bruenler

Veganismus - Die neue Modeideologie

Tatsache ist nun einmal, daß der Mensch, im Gegensatz zu vielen Tieren, nicht als reiner Pflanzenfresser ausgelegt ist. Da kann man noch so sehr an seiner Ideologie festhalten, an der Realität wird man dadurch nichts ändern. Veganismus ist eine Erscheinung die nur in unserer westlichen Wohlstandsgesellschaft möglich ist. Anderenfalls würden nämlich keine Nahrungsergänzungsmittel bereitstehen mit denen man sonst fast unvermeidlichen Mangelerscheinungen vorbeugen kann.
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Die Mär übrigens, daß Vegetarier schon an sich gesünder leben kommt aller Wahrscheinlichkeit so zustande, daß diese eben sehr auf ihre Ernährung achten. Jemand der Fleisch isst und ebenfalls auf ausgewogene Ernährung achtet, dürfte mindestens ebenso gesund leben.
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An sich habe ich weder etwas gegen Vegetarier noch gegen Veganer, allerdings nervt der teilweise missionarische Eifer bei der Verbreitung ihrer Ideologie im Zusammenhang mit der unterschwelligen Überzeugung die besseren Menschen zu sein schon ab und zu.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.01.2013 20:44 Uhr
Christian Vagedes

Viele Ihrer Aussagen stimmen nicht

Vegan nur im Westen möglich? Falsch. Denn weite Teile Asiens lebten Jahrhunderte vegan. Vor allem verträgt die absolute Mehrheit der Menschheit gar keine Tiermilch.

Dass Veganer gesünder sind ist keine »Mär«. Sonst würde die Umstellung auf vegan bei Bill Clinton nicht eine Gesundung seiner koronaren Herzerkrankung bewirken, um nur ein Beispiel zu nennen.

Die Veganer »nerven« deshalb, weil für unsere Welt viel auf Spiel steht: Tiere leiden, die Umwelt wird enorm belastet, der Regenwald abgefeuert für Tierfutter und Fleisch. Hinter dem »missionarischen Eifer« verbirgt sich Liebe zum Leben.

Denken Sie bitte noch einmal darüber nach. Sie machen es sich zu einfach. Damit stehen Sie nicht allein. Aber das ist kein Argument.

Sind denn Veganer die schlechteren Menschen? Können Sie eingestehen, dass diejenigen, die tier- und umweltschonend konsumieren ein bisschen besser konsumieren? Ich kennen keinen Veganer, der sich per se als »besserer Mensch« aufspielt.

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Religion und Ideologie

Der Artikel ist leider etwas schwach, liefert er doch keine neuen Informationen.
Im letzten Absatz wird eine nicht gesicherte Behauptung aufgestellt: "(...) Dazu gibt es eine Reihe von Untersuchungen, die unter dem Strich alle belegen, dass Vegetarier, zu deren Ernährung auch Milch und Käse gehören, gesünder sind(...)"
Soweit ich mich erinnern kann, wurden in diesen Untersuchungen andere Faktoren (Bildung, Berufsstand, Sport, Genetik), die zu diesem positiven Ergebnis geführt haben könnten, nicht mit einbezogen.
Vegetarismus und Veganismus sind beides Ideologien, deren gemeinsamer Nenner der Glaube an eine kausale bzw. karmische Verbundenheit mit allen anderen Lebewesen auf der Welt zu eigen ist. Der Glaube an einen universalen kausalen Zusammenhang Aller mit Allem, ist ein ideologischer Irrglaube. Der von den indischen Religionen propagierte Glaube an ein Karma, drückt sich in den Ernährungsregeln aus. (Vit.B12-Mangel in Indien selten, wegen organisch "verunreinigter" Lebensmittel).

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23.01.2013, 23:24 Uhr

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