23.01.2013 · In Frankfurt hat nun ein Laden für Veganer eröffnet. Im Gespräch äußert sich Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung über Vor- und Nachteile des Verzichts auf Tierprodukte.
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Diabetes-Epidemie unter den Veganern
Geringes Geburtsgewicht beeinflusst die Gesundheit lebenslänglich,
dies wurde auch gerade in Indien herausgefunden. Kinder mit geringem
Geburtsgewicht haben idr später denselben Körperfettanteil wie
manche adipöse Menschen, aber sehen völlig normalgewichtig
aus, und haben auch sämtliche Symptome von Übergewichtigen wie
Diabetes-B , Gefäsablagerungen usw.
Die Ernährung muss zum Menschen passen, und die Menschen stellen
sich schon zur Zeit der Geburt (oder im Mutterbauch) auf die
Ernährungssituation ein. Wir wissen noch sehr wenig, aber es
scheint sicher zu sein, daß allein die Ernährung keinesfalls
ein Garant für Gesundheit und Wohlergehen ist. Wenn es den Veganern
nicht um das Tierwohl geht sondern um ihr eigenes, dann sollten sie ab
und zu mal nen Fisch essen. Die gesunde Mischung machts. Von nichts
zuviel und von nichts zuwenig, dann kommt es nur noch auf die
Lebensfreude an. DIE ist für die Gesundheit beiweitem
maßgeblicher ! Freude am Leben !
.. und pumperlgesund. Ich lasse mich von Theoretikern nicht beleidigen. Es gibt etliche Bobybuilder und Kraftbolzen, die dies auch sind -vagane Rohköstler (Nüsse, Obst, Gemüse, Kräuter). Beim Thema Ernährung geht es um Konzerne und Lobbies (Fleisch-Milch-Zucker-Gen-Weizen-Mais-Düngemittel-Pestizide etc.) - aber-Milliarden. Die Frau weiss nicht was sie sagt - ich rede aus der Praxis. Emfehlungen: Buchautoren Brigitte Rondholz, Markus Rothkranz; Magazin "Die Wurzel". Sowie unendliche Beiträge in Presse und Internet. Patrik Baboumian z.B. ist "Deutschlands stärkster Mann" - und Veganer.
Fragen an Frau Gahl, die ich mir von der FAZ gewünscht hätte:
»Nahrungsergänzungsmittel«, behauptet Frau Dr. Gahl,
gehörten (generell) nicht zu den »Grundregeln und
Empfehlungen« der DGE?
Jod, Folsäure und sogar Flourid werden aber doch sehr wohl
empfohlen. Warum also keine Empfehlung für B12?
Hunderttausende nichtvegane (fleischessende) Mitbürger leiden unter
einem Mangel an Vitamin B12. Ist es da nicht nahezu fahrlässig, von
einer B12-Supplementierung abzuraten? Egal, ob jemand vegan oder nicht
vegan lebt?
Warum sagt Frau Dr. Gahl in der ARD-Sendung »Die
Milchlüge«, dass Kuhmilch Krebs begünstigt und empfiehlt
dann eine Ernährung »nicht«, die ohne Kuhmilch auskommt?
Kann es sein, dass Fleisch nur B12 in den verwertbaren Menge
enthält, weil wir es den Tieren in hohen Dosen ins Kraftmutter
mischen – und zwar künstlich erzeugtes B12 (Cyanocobalamin)?
Weshalb empfiehlt die Schwesterorganisation der DGE, die amerikanische
ADA, die vegane Ernährung sogar für Säuglinge? Warum ist
es in den USA sogar gesünder, vegan zu leben?
Veganismus - Die neue Modeideologie
Tatsache ist nun einmal, daß der Mensch, im Gegensatz zu vielen
Tieren, nicht als reiner Pflanzenfresser ausgelegt ist. Da kann man noch
so sehr an seiner Ideologie festhalten, an der Realität wird man
dadurch nichts ändern. Veganismus ist eine Erscheinung die nur in
unserer westlichen Wohlstandsgesellschaft möglich ist. Anderenfalls
würden nämlich keine Nahrungsergänzungsmittel
bereitstehen mit denen man sonst fast unvermeidlichen
Mangelerscheinungen vorbeugen kann.
-
Die Mär übrigens, daß Vegetarier schon an sich
gesünder leben kommt aller Wahrscheinlichkeit so zustande,
daß diese eben sehr auf ihre Ernährung achten. Jemand der
Fleisch isst und ebenfalls auf ausgewogene Ernährung achtet,
dürfte mindestens ebenso gesund leben.
-
An sich habe ich weder etwas gegen Vegetarier noch gegen Veganer,
allerdings nervt der teilweise missionarische Eifer bei der Verbreitung
ihrer Ideologie im Zusammenhang mit der unterschwelligen
Überzeugung die besseren Menschen zu sein schon ab und zu.
Viele Ihrer Aussagen stimmen nicht
Vegan nur im Westen möglich? Falsch. Denn weite Teile Asiens lebten
Jahrhunderte vegan. Vor allem verträgt die absolute Mehrheit der
Menschheit gar keine Tiermilch.
Dass Veganer gesünder sind ist keine »Mär«. Sonst
würde die Umstellung auf vegan bei Bill Clinton nicht eine
Gesundung seiner koronaren Herzerkrankung bewirken, um nur ein Beispiel
zu nennen.
Die Veganer »nerven« deshalb, weil für unsere Welt viel
auf Spiel steht: Tiere leiden, die Umwelt wird enorm belastet, der
Regenwald abgefeuert für Tierfutter und Fleisch. Hinter dem
»missionarischen Eifer« verbirgt sich Liebe zum Leben.
Denken Sie bitte noch einmal darüber nach. Sie machen es sich zu
einfach. Damit stehen Sie nicht allein. Aber das ist kein Argument.
Sind denn Veganer die schlechteren Menschen? Können Sie
eingestehen, dass diejenigen, die tier- und umweltschonend konsumieren
ein bisschen besser konsumieren? Ich kennen keinen Veganer, der sich per
se als »besserer Mensch« aufspielt.
Der Artikel ist leider etwas schwach, liefert er doch keine neuen
Informationen.
Im letzten Absatz wird eine nicht gesicherte Behauptung aufgestellt:
"(...) Dazu gibt es eine Reihe von Untersuchungen, die unter dem
Strich alle belegen, dass Vegetarier, zu deren Ernährung auch Milch
und Käse gehören, gesünder sind(...)"
Soweit ich mich erinnern kann, wurden in diesen Untersuchungen andere
Faktoren (Bildung, Berufsstand, Sport, Genetik), die zu diesem positiven
Ergebnis geführt haben könnten, nicht mit einbezogen.
Vegetarismus und Veganismus sind beides Ideologien, deren gemeinsamer
Nenner der Glaube an eine kausale bzw. karmische Verbundenheit mit allen
anderen Lebewesen auf der Welt zu eigen ist. Der Glaube an einen
universalen kausalen Zusammenhang Aller mit Allem, ist ein ideologischer
Irrglaube. Der von den indischen Religionen propagierte Glaube an ein
Karma, drückt sich in den Ernährungsregeln aus.
(Vit.B12-Mangel in Indien selten, wegen organisch
"verunreinigter" Lebensmittel).