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Dienstag, 18. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Hunsrück-Flughafen Hahn will von Nachtflugverbot in Frankfurt profitieren

 ·  Noch schreibt der Hunsrück-Flughafen Hahn rote Zahlen - doch infolge eines dauerhaften Nachtflugverbots in Frankfurt könnte dies anders werden Die Betreiber hoffen auf mehr Frachtgeschäft.

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Der defizitäre Hunsrück-Flughafen Hahn will von dem wahrscheinlich dauerhaften Nachtflugverbot am benachbarten Frankfurter Flughafen profitieren. „Wir sehen zusätzliche Chancen für den Hahn im Frachtbereich“, erklärte ein Sprecher des rheinland-pfälzischen Infrastrukturministers Roger Lewentz (SPD) in Mainz.

Der ehemalige amerikanische Fliegerhorst besitzt eine Betriebsgenehmigung über 24 Stunden, während sich in Frankfurt die Verstetigung des derzeit noch vorläufigen Nachtflugverbots zwischen 23 und 5 Uhr abzeichnet. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig will sein
Urteil zur Planfeststellung des Frankfurter Flughafens am 4. April verkünden.

Hahn musste in der Vergangenheit ein deutlich eingeschränktes Angebot seines Hauptkunden Ryanair verkraften und sucht nach neuen Investoren. Nach dem Ausstieg des Frankfurter Flughafenbetreibers Fraport ist das Land Rheinland-Pfalz größter Anteilseigner.

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