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Grüne-Soße-Rekordversuch : Höchster Genuss

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Ei dadebei: Grüße Soße mit typischen Beiöagen Bild: dpa

Gartenkresse, Petersilie, Gartenkerbel, Pimpinelle, Borretsch, Sauerampfer und Schnittlauch bilden die Basis für Grüße Soße. Und an diesem Donnerstag auch die Grundlage für einen Weltrekordversuch. Auch Fluggäste machen mit.

          In Schulen, Kantinen und selbst Flugzeugen sind an Frankfurts erstem „Grüne-Soße-Tag“ zahlreiche Variationen der traditionellen Soße aus sieben Kräutern auf den Teller gekommen. Für einen Weltrekord sollten innerhalb von zwölf Stunden nachweislich mindestens 231.775 Portionen verzehrt werden, wie Olaf Kuchenbecker, Geschäftsführer des Rekord-Institut Deutschland, am Donnerstag sagte.

          150 bis 200 Gastronomen und über 25 Firmen seien beteiligt gewesen, sagte Maja Wolff, Mit-Organisatorin des jährlichen „Grüne-Soße-Festivals“ und auch Initiatorin des ersten „Grüne-Soße-Tags“ mit dem Rekordversuch. Die meisten Aktionen rund um die Soße habe es in der Innenstadt gegeben. „Das tolle ist, dass alle sich was haben einfallen lassen“, sagte sie. Selbst Frühlingsrollen gefüllt mit Grüner Soße habe es gegeben.

          Sieben bestimmte Kräuter

          Am Paulsplatz schnippelten über 200 Schüler Kräuter. Bevor sie ihre eigene Soße verzehrten, durchliefen sie Lernstationen zur gesunden Ernährung, wie Barbara Clemenz vom Verein „Umweltlernen in Frankfurt“ sagte. Die Lufthansa hatte auf allen Interkontinentalflügen aus Frankfurt Richtung Nordamerika und Südamerika Grüne Soße als Vorspeise auf das Menü genommen - geplant waren nach Unternehmensangaben rund 10 000 Portionen. Das Ergebnis des Rekord-Versuchs sollte am späten Abend vor dem grün beleuchteten Frankfurter Römer verkündet werden.

          Sieben Kräuter (Gartenkresse, Petersilie, Gartenkerbel, Pimpinelle, Borretsch, Sauerampfer und Schnittlauch) gehören zwingend zu der Soße, die angeblich schon zu Goethes Lieblingsgerichten gehörte.

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