Das älteste noch stehende Gebäude Frankfurts ist wieder zugänglich: Teile einer Königsburg der Staufer aus dem 12. Jahrhundert direkt am Main. Das Gebäude ist Teil des Historischen Museums der Stadt, das derzeit von Grund auf erneuert wird. Der Neubau wird frühestens 2015 fertig, noch rollen die Bagger über den Römerberg. Der aus fünf Altbauten bestehende historische Gebäudekomplex jedoch ist ab Pfingsten wieder geöffnet.
Die Gebäude aus dem 12. bis 19. Jahrhundert wurden für 20 Millionen Euro restauriert und historisch rekonstruiert, wie Museumsdirektor Jan Gerchow am Donnerstag berichtete. Zu sehen ist darin - abgesehen von den Bauten selbst - aktuell noch nicht viel. Erst im August wird eine Dauerausstellung über Frankfurter Sammler und Stifter und die von ihnen zusammengetragenen Schätze eröffnet.
Der 500 Jahre alte Rententurm ist erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich. In diesem Teil der Ausstellung geht es um Hochwasser, Zolleinnahmen, Turmuhren und historische Stadtansichten. Am spektakulärsten ist jedoch der Bau selbst - und der Blick aus den Fenstern. In einem Palais aus dem 18. Jahrhundert sind vergangene und künftige Stadtmodelle ausgestellt.