Home
http://www.faz.net/-gzg-75cv1
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Hessisches Innenministerium Boris Rhein wirbt für Videoüberwachung

 ·  Die Videoüberwachung leiste einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Bürger, findet Hessens Innenminister Boris Rhein (CDU). Die Statistik gibt ihm Recht.

Artikel Lesermeinungen (0)

Die Videoüberwachung in Hessen leistet nach Ansicht von Innenminister Boris Rhein einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der Bürger. Im vergangenen Jahr sei die Zahl der Straftaten an videoüberwachten Plätzen und Straßen im Land um 19,5 Prozent zurückgegangen, erklärte der CDU-Politiker am Donnerstag in Wiesbaden. 2011 wurden der Statistik zufolge an den mit Kameras überwachten Orten 1871 Straftaten registriert. 2006 habe die Zahl noch bei fast 4000 gelegen. Nach dem nur knapp gescheiterten Bombenanschlag islamistischer Terroristen in Bonn ist bundesweit wieder eine Debatte um die Videoüberwachung ausgebrochen.

In Hessen gibt es nach Angaben des Ministeriums derzeit 18 Videoanlagen mit 102 Kameras, die in der Regel sieben Tage gespeichert werden. 2009 seien es noch elf Anlagen mit 48 Kameras gewesen. Den stärksten Rückgang an Straftaten weise die Konstablerwache in der Frankfurter Innenstadt auf, teilte das Ministerium weiter mit. Seit Installation der Videoanlage im Jahr 2002 habe es fast 60 Prozent weniger Delikte gegeben. Die Drogenszene sei aufgelöst.

Hessen war nach Angaben Rheins das erste Bundesland, das im Jahr 2000 mit der Videoüberwachung begann.

  Weitersagen Kommentieren (0) Merken Drucken
Weitere Empfehlungen
Hessen Datenschützer: Wildwuchs bei Videoüberwachung

Den amerikanische Lauschangriff auf Kanzlerin Merkel erachtet Hessens oberster Datenschützer als nicht so schlimm. Doch die Bespitzelung einer ganzen befreundeten Nation empört Michael Ronellenfitsch. Mehr

08.04.2014, 13:35 Uhr | Rhein-Main
Im Gespräch: Minister Boris Rhein Land Hessen möchte Städelschule fördern

Das Frankfurter Städel wird voraussichtlich vom Land finanziell unterstützt. „Nicht so einfach von der Hand zu weisen ist beispielsweise die Frankfurter Bitte um eine finanzielle Beteiligung an der Städelschule“, sagt Kunstminister Rhein im Interview. Mehr

17.04.2014, 15:01 Uhr | Rhein-Main
„Wiege dieser Sportart“ Segelflug auf der Wasserkuppe soll Kulturerbe werden

Die Wasserkuppe gilt dem Land Hessen als Wiege des Segelflugs. Deshalb schlägt es den Segelflug auf der Wasserkuppe für das Kulturerbe der Unesco vor - die Entscheidung soll 2015 fallen. Mehr

15.04.2014, 13:05 Uhr | Rhein-Main

27.12.2012, 16:26 Uhr

Weitersagen
 

Alternativlose Umweltzone

Von Mechthild Harting

Mit der Diskussion um hohe Feinstaubwerte hebt augenblicklich auch wieder die Debatte um Sinn und Unsinn einer Umweltzone an. Doch: Was wäre eine Alternative zur Umweltzone? Mehr 3 1