Home
http://www.faz.net/-gzg-75cv1
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER

Veröffentlicht: 27.12.2012, 16:26 Uhr

Hessisches Innenministerium Boris Rhein wirbt für Videoüberwachung

Die Videoüberwachung leiste einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Bürger, findet Hessens Innenminister Boris Rhein (CDU). Die Statistik gibt ihm Recht.

Die Videoüberwachung in Hessen leistet nach Ansicht von Innenminister Boris Rhein einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der Bürger. Im vergangenen Jahr sei die Zahl der Straftaten an videoüberwachten Plätzen und Straßen im Land um 19,5 Prozent zurückgegangen, erklärte der CDU-Politiker am Donnerstag in Wiesbaden. 2011 wurden der Statistik zufolge an den mit Kameras überwachten Orten 1871 Straftaten registriert. 2006 habe die Zahl noch bei fast 4000 gelegen. Nach dem nur knapp gescheiterten Bombenanschlag islamistischer Terroristen in Bonn ist bundesweit wieder eine Debatte um die Videoüberwachung ausgebrochen.

In Hessen gibt es nach Angaben des Ministeriums derzeit 18 Videoanlagen mit 102 Kameras, die in der Regel sieben Tage gespeichert werden. 2009 seien es noch elf Anlagen mit 48 Kameras gewesen. Den stärksten Rückgang an Straftaten weise die Konstablerwache in der Frankfurter Innenstadt auf, teilte das Ministerium weiter mit. Seit Installation der Videoanlage im Jahr 2002 habe es fast 60 Prozent weniger Delikte gegeben. Die Drogenszene sei aufgelöst.

Hessen war nach Angaben Rheins das erste Bundesland, das im Jahr 2000 mit der Videoüberwachung begann.

Mehr zum Thema

Quelle: LHE

 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Kriminalstatistik Aufklärungsquote in Hessen erreicht Rekord

Noch nie war die Aufklärungsquote von Straftaten in Hessen so hoch wie zuletzt. Das ist die gute Nachricht aus dem Innenministerium. Es gibt aber auch eine weniger schöne. Mehr

28.01.2016, 11:48 Uhr | Rhein-Main
Debatte auf Bundesebene Residenzpflicht für Asylbewerber und mögliches Versagen der Polizei

Der Innenminister Nordrhein-Westfalens, Ralf Jäger, hat der Kölner Polizei schwere Versäumnisse vorgeworfen. Außerdem habe das Innenministerium keine Anweisung gegeben, die Herkunft von Tatverdächtigen zu verschweigen. CDU-Fraktionsvize Thomas Strobl forderte unterdessen eine Residenzpflicht für Ausländer. Mehr

12.01.2016, 15:40 Uhr | Politik
Straftaten von Flüchtlingen Polizei schweigt mangels Interesse der Öffentlichkeit

Die Pressearbeit der hessischen Polizei über Straftaten von Flüchtlingen wird nicht zentral gesteuert. Dies hat Innenminister Beuth im Landtag gesagt. Ein Zeitungsbericht dazu hat ein Nachspiel. Mehr Von Ralf Euler, Wiesbaden

03.02.2016, 22:36 Uhr | Rhein-Main
Berlin Jäger berichtet vor Innenausschuss

Der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger hat nach seinem Auftritt vor dem Bundestags-Ausschuss in Berlin die in der Kölner Silvesternacht eingesetzten Polizeibeamten in Schutz genommen. CDU-Politiker forderten ein Nachspiel im Düsseldorfer Landtag. Mehr

13.01.2016, 16:45 Uhr | Politik
Flüchtlingsfrage Zusammenprall der Kulturen

Den Chefs der Sicherheitsbehörden macht Angela Merkels Politik der offenen Grenzen zu schaffen. Laut sagen dürfen sie es nicht. Trotzdem hört man sie gut. Mehr Von Eckart Lohse, Markus Wehner

30.01.2016, 11:12 Uhr | Politik

Um die Würstchen

Von Matthias Alexander

Wer möchte, dass es gelegentlich auch Würstchen mit Schweinfleisch gibt, die in der Tat vielen Kindern besonders gut schmecken, der sollte sich dafür in der betreffenden Einrichtung einsetzen. Unter mündigen Bürgern wird sich eine Lösung finden. Mehr 8

Abonnieren Sie unsere Rhein-Main Newsletter

  • Newsletter auswählen

    Newsletter auswählen