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Hessisches Innenministerium Boris Rhein wirbt für Videoüberwachung

 ·  Die Videoüberwachung leiste einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Bürger, findet Hessens Innenminister Boris Rhein (CDU). Die Statistik gibt ihm Recht.

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Die Videoüberwachung in Hessen leistet nach Ansicht von Innenminister Boris Rhein einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der Bürger. Im vergangenen Jahr sei die Zahl der Straftaten an videoüberwachten Plätzen und Straßen im Land um 19,5 Prozent zurückgegangen, erklärte der CDU-Politiker am Donnerstag in Wiesbaden. 2011 wurden der Statistik zufolge an den mit Kameras überwachten Orten 1871 Straftaten registriert. 2006 habe die Zahl noch bei fast 4000 gelegen. Nach dem nur knapp gescheiterten Bombenanschlag islamistischer Terroristen in Bonn ist bundesweit wieder eine Debatte um die Videoüberwachung ausgebrochen.

In Hessen gibt es nach Angaben des Ministeriums derzeit 18 Videoanlagen mit 102 Kameras, die in der Regel sieben Tage gespeichert werden. 2009 seien es noch elf Anlagen mit 48 Kameras gewesen. Den stärksten Rückgang an Straftaten weise die Konstablerwache in der Frankfurter Innenstadt auf, teilte das Ministerium weiter mit. Seit Installation der Videoanlage im Jahr 2002 habe es fast 60 Prozent weniger Delikte gegeben. Die Drogenszene sei aufgelöst.

Hessen war nach Angaben Rheins das erste Bundesland, das im Jahr 2000 mit der Videoüberwachung begann.

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