19.02.2013 · Im Hessischen Landtag saßen nach 1945 weit mehr Abgeordnete mit nationalsozialistischer Vergangenheit als bislang bekannt. Das geht aus einer Studie des Marburger Historikers Kirschner hervor.
Von Thomas Holl, WiesbadenRichtlinien für Lesermeinungen
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Bemerkenswert, dass Hessen 19 Jahre lang von einem SPD-Mann mit SA-Vergangenheit regiert wurde
Irgendwie haben es die linken Parteien und ihre Journalisten immer
wieder geschafft, es so darzustellen, als ob sich Nazi-Biografien nur
bei Anhängern bürgerlicher Parteien haben finden lassen. Der
Fall Filbinger beispielsweise wurde seinerzeit als CDU-typisches
Phänomen ausgeschlachtet.
Ähnliches übrigens in Österreich. Dort befanden sich
unter Funktionsträgern der SPÖ ebenfalls zahllose Alt-Nazis.
Die SPD ist genauso Links wie der Daumen Rechts
Mit Sicherheit ist der Anteil von Ex-Nazis in den Bürgerlichen Parteien höher gewesen, schließlich fällt es leichter zu den ideologisch unbelsateten Christdemokraten überzulaufen denn zum ehemaligen Feinbild, welches neurotisch bekämpft wurde!
In Gottland (Tchechien)/Axel Sringer in Prag
Um es vorweg zu nehmen, Gottland ist der Titel eines Buches aus dem
inzwischen auch ein Theaterstück wurde. Am Ende verlässt der
Protagonist das Land wieder da er die Demokratie noch nicht gefunden
hat. Gottland ist natürlich auf Carel Gott bezogen, eine Art
tschechischer Göbbels der immer noch seinen alten Meistern dient.
Diese Meister sind dieser Tage keineswegs in der kommunistischen Partei,
sie sind mehr dem Mammon erlegen und untergraben die Demokratie.
Am Tage der Präsidentenwahl die unser Karel Schwarzenberg leider
verlor erschien eine ganzseitige Annonce der übelsten Art in der
tschechischen Bildzeitung (sie heisst hier Blesk und gehört zu Axel
Springer und Ringier aus der Schweiz). Wahlanzeigen am Wahltag sind
illegal in Tschechien, die Anzeige erschien trotzdem. Sie wurde von
einem Rechtsanwalt geschaltet der seit Jahren für die Klaus Partei
(ODS) in einem Stadtteil in Prag tätig ist. Er war Mitglied der STB
(wie die Stasi). Die FAZ täte gut daran darüber zu berichten......
Interessant zu lesen.
Nun, es gibt noch weiteren "Schmuddelkram" beim Aufbau unserer
Republik. Reinhard Gehlen war General der Wehrmacht, Leiter der
Abteilung Fremde Heere Ost (FHO) des deutschen Generalstabs, Leiter der
Organisation Gehlen und erster Präsident des deutschen
Bundesnachrichtendienstes (BND). Er hat den BND aufgebaut und ganz
nebenbei auch weitere Gesinnungsgenossen („Klaus“ Barbie
alias Klaus Altmann, der als Schlächter von Lyon traurige
Berühmtheit erlangte) mit in die Organisation eingebracht. Ich bin
selbst journalistisch tätig und habe darüber vor einigen
Wochen bereits geschrieben. Ich war mir allerdings nicht sicher, ob hier
direkte Links erlaubt sind. Falls die Redaktion also Interesse hat, kann
sie mich herzlich gern anschreiben. Adresse siehe Registrierung.
Zum Vergleich NSDAP-SED in den Leserbriefen
Ich kann beiden Parteien nichts abgewinnen. Was uns unsere gemeinsame
deutsche Geschichte jedoch zeigt, ist die buttwerweiche und
wohlbehütete Landung der braunen Eliten in der Alt-BRD nach dem 2.
Weltkrieg und ihr Status als konstruktives Element in personeller und
mentaler Hinsicht für die Bundesrepublik. Demgegenüber wurde
nach der Wende im Osten eine beispiellose Säuberungswelle nach der
anderen durch die Institutionen gefräst, die von ununterbrochener
und vor allem undifferenzierter Medienhetze gegen alles, was vor 1990 in
leitenden Postionen war, getragen wurde.
Dabei wurde den "Westlern" geflissentlich vorenthalten, wie
heterogen die Mentalitäten in der DDR und auch in ihren Eliten
waren. Hier finden sich nämlich Arbeitseinstellungen,
Disziplinverständnisse, Kollegialitätsansprüche und
Kulturauffassungen, die einem wiedervereinigten Deutschland um ein
Vielfaches mehr nützen könnten, als die Staatssabotage von
Grünen, einigen Finanzdiensten und kulturterroristischen Subkulturen.
Wie war das nochmal mit den Kleiderschränken?
Ein Historiker hat ja in der Regel keinen Zugriff auf
Kleiderschränke um die gut gepflegten SS Uniformen zu
überprüfen die der Opa wie einen Schatz aufgehoben hat. Hessen
hat damit einen gewissen Bekanntsheitgrad erreicht, habe ich mir sagen
lassen.
Das National Museum in Prag ist zur Zeit leer, aber Pläne werden
längst über die Zukunft geschmiedet. Es fehlt natürlich
wie immer an Geld. Ich habe einen guten Draht zum Museum, also sollte
jemand in den konservativen Leserkreisen noch so ein Erbstück
haben, wer weiss, es könnte eventuel auch mal einem guten Zweck
dienen, auf dem Rücken einer Wachsfigur, versteht sich.
Falls es euch FAZ Leute interessiert; die Deutsche Geschichte besteht
aus 2000 Jahren und nicht aus 12!
Dann waren eben einige hessische Abgeordnete nach 1945 ehemalige
NSDAP-Leute; na und?
Jeder macht mal Fehler; ich dachte Ihr glaubt an Resozialisierung.
Nur weil jemand einmal Scheiße gebaut hat (Mitgliedschaft in der
DDR-Jugend/Pioniere z.B.; sowie Frau Angela Merkel) sollte man ihm das
nicht ewig nachtragen!
Ich trage Angela Merkel ihre DDR Vergangenheit (was immer sonst noch
passiert ist) nicht im Geringsten nach! Weswegen ich Merkel jedoch hasse
ist der Mist, den sie heute baut (ESM und so!).
Also wenn diese hessischen Abgeordneten in der NSDAP waren; was soll's?!
Wichtig ist nur das sie zur Vernunft gekommen sind und im
Nachkriegsdeutschland zum Wohle ihres Volkes gehandelt haben; etwas was
die Politiker heutzutage ja leider kaum noch tun. Wie wäre es wenn
die FAZ mal die Bundestagsabgeordneten von heute überprüfen täte?
Aber den Linken reibt man die partielle Herkunft der SED immer wieder unter die Nase
und lässt außer aucht, dass die meisten jetztigen Ex-SEDler in der Linken die DDR zum besseren reformieren wollten. Doppelmoral par excellence!
Überraschend sind nicht die Ergebnisse beider Studien.
Überraschend ist eher, dass man diese Ergebnisse erwähnenswert
findet. Immerhin war das Parlament zumindest was den Anteil der Nazis
unter den Abgeordneten betrifft, ein repräsentatives Abbild der
Gesellschaft.
N. b.: Mit dem Absterben der Altnazis hat sich dies Problem noch nicht
erledigt. Denn die haben vorher Nachfolger ihrer Couleur installiert.
Braun. Erst eine Generation später legt sich das langsam. Indes:
»Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.« Bei
der Lektüre so mancher Kommentare hier möchte man's jedenfalls meinen.
dieses ...
... forum alleine zeigt wie fruchtbar der schoß noch immer ist - da wurde es ein wenig übertrieben mit der resozialisierung in der brd, nu.
Wobei man sich fragen muss, ...
... ob wirklich jeder dort freiwillig Mitglied war.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 17:20 UhrNatürlich! Mitglied sein bedeutet freiwillig in...
...eine Organistation/einen Rat/Zusammenschluss o.Ä. einzutreten. Dazu wurde niemand gezwungen, aber die nahezu perfekte Propaganda und die obrigkeitsgläubige Mentalität der Deutschen taten ihr übriges...
Dass ein hessischer Landtag kurz 1945 zu einem Drittel zeitweilig aus alten NSDAP-Mitgliedern bestanden hat, soll jetzt eine große Erkenntnis sein, oder wie?? Ich persönlich hätte den Anteil eh höher eingeschätzt, denn eine Auswechselung des dt. Volkes nach 1945 fand - nach meinem Wissen - nicht statt. Vielleicht sollte man noch eine Studie in Auftrag geben, die analysiert, wie hoch der NSDAP-Anteil unter Links- und Rechtshänder war/ist. Wäre genauso interessant und sinnvoll. Kinners, beschäftigt euch mal mit WICHTIGEN Themen!
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.02.2013 11:16 Uhrdas ...
... nur themen die sie (und ihresgleichen ;-)) schätzen und goutieren besprochen werden sollen - ich weiß nicht ob ihnen der begriff "pluralität" etwas sagt, mit dem begriff "diktatur" sind sie schon viel eher vertraut, nu.
Wieviel Stasi Zutraeger vor der Wiedervereinigung ...
... waren eigentlich im Deutschen Bundestag (Abgeordnete und deren
Mitarbeiter)? Das wird offensichtlich unter der Decke gehalten, damit
die "Stasiunterlagen Behoerde" auch weiterhin fuer eigene
politische Zwecke der jeweiligen Machthaber aus CDU,CSU,FDP,GRUENE,SPD
missbraucht werden kann - damit will ich nicht DIE LINKE in Schutz
nehmen, aber, gleiches Recht fuer alle.
Mein Vater war bis zu seinem Tod gedanklich so eine Art Edel-Nazi
(Strasser-Anhaenger, exNSDAP, exSA) und hat trotzdem waehrend seiner
Zeit als Besatzungsoldat (1941-1945) in Holland dort eine juedische
Familie (deutsch/niederlaendisch) mit Lebensmittel versorgt.
Wie schon in einem Tweed gesagt, man ist idR so wie die Zeit, in die man
hineingeboren bzw hineingewachsen ist!?
Interessant finde ich den hohen Anteil an ehemaligen NSDAP-Mitgliedern bei der FDP
Sagt einiges über den Liberalismus in unserem Land.
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 17:23 UhrWelches Bürgerrecht wollen Die Grünen abschaffen...
...welches z.B. die CDU unangetastet lässt?
Schon schlimmlich, Herr Vormbaum
Die FDP neigt halt zu Extremen. Damals Altnazis – heute Neoliberal. Indes - die umgekehrte Kombination wäre schlimmer. ^o^
Bitte nicht vergessen...
...daß auch unter Gründungsmitgliedern der B90/Die GRÜNEN ehemalige SA, SS und NSDAPler ware (z.B. Baldur Springmann, Werner Vogel,...)! Sagt auch einiges über die Partei aus, bzw. läßt die immer wieder geforderte Einschränkungen von Bürgerrechten durch GRÜNE Politiker in einem anderen Licht erscheinen.
daß ein Historiker sich dieser Erbsenzählerei widmet ist i.O.
Es ist nicht ambitioniert aber immer noch ein lukrativer und politisch
korrekter Ansatz, um Aufmerksamkeit zu erhaschen. Wie dieser Artikel beweist.
Übrigens: Ähnliche Zahlen hatte auch die Volkskammer der DDR.
Nach dem Krieg wurden dringend Fachleute benötigt. So ist es nicht
verwunderlich, das in Hessen und vielleicht auch in anderen Ländern
eben auf die nicht verzichtet werden konnte, die nachgewiesen die
größten Fachleute in Sachen Demokratie waren.
Bei Durchsicht der Post's drängt sich der Eindruck auf, dass viele
der Kommentatoren geradezu begeistert sind, dass im Hessischen Landtag
alte Nazis saßen.
Und dann immer diese Aufrechnung rechts gegen links. Relativierung von
Unrecht hat bislang nur den Unrechten genützt.
Bäckerei aufmachen ....
... und nach dem Krieg, weil ja ALLE gewußt haben, was da
abgegangen ist, alle für die Regierung benötigten
"Figuren" frisch gebacken, dann hätte man die nach Bedarf
dann auffressen können, wenn sie nicht exakt gearbeitet hätten.
Oder gibt es heut noch Menschen, welche sich ärgern, daß
SOOOVIELE überleben durften und dann einer Tätigkeit nachgehen wollten?
Relativierung von Unrecht dient den Unrechten...
Sie haben absolut Recht, Herr Meyer. Man kann das Unrecht von NSDAP und
SED nicht gegeneinander aufrechnen. Man muss es addieren und als Warnung
vor dem Sozialismus bewahren!
Wenn Sie aber über die Methode des Relativierens unbedingt
diskutieren wollen, sollten Sie mit der Kritik auf der richtigen Seite
anfangen, denn der Grund, warum der rote Sozialismus so vehement auf
seinen braunen Zwilling einschlägt ist doch der, vom eigenen
Unrecht abzulenken und so zu tun, als sei der Sozialismus, wenn er rot
statt braun trägt, plötzlich weniger menschenverachtend. DAS
ist Relativierung von Unrecht in Reinform und es ist Spott gegen alle,
die in Bautzen und Hohenschönhausen weggesperrt, gefoltert und
ermordet zerbrochen wurden.
Dann schauen wir uns doch einmal an, wie viele ehemalige SED-Mitglieder heute noch im Bundestag sitzen. Es ist traurig, dass wir aus der Geschichte offenbar nicht genug gelernt haben.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 17:29 UhrBesser Ex-SED Mitglieder mit progressiven Konzepten zur Umgestaltung einer verkrusteten Gesellschaft
als eine Partei der ''christlichen Wertorientiertheit'', welche völlig orientierungslos mit ihrem Wachstumswahn und ihrer sozialen Kälte Jahrtausene alte menschliche Tugenden abschafft und sich, alternativlos natürlich, an ein perverses Wirtschaftssystem klammert mit dem sich die Menschheit noch abschaffen wird. Vielleicht. Irgendwann. Aber dann sind wir ja schon eh lange tot, who cares?
...seine Arbeit und Existenz aufzugeben, wenn er andernfalls gezwungen wäre,
in irgendeine (selbstverständlich legale) Partei einzutreten, der
werfe den ersten
Stein.
Dazu empfehlen sich die Erinnerungen Sebastian Haffners, der sehr
schön dargestellt
hat, wie schnell alles nach dem Januar 1933 ging. Es gab einige, die
schon vorher
ahnten, wohin die Reise geht. Doch die meisten glaubten, daß der
Spuk nach ein
paar Jahren vorbei wäre. Heute würden das die meisten auch
wieder glauben; denn
eine Bedrohung kommt nie zweimal im selben Gewand.
@ Herr Mühlhausen
Dann schauen Sie sich doch bitte die akutelle politische Situation an. Wer nicht politisch auf Linie ist, wird durch die Medien und die üblichen Polit-Schreihälse von Rot und Grün als rechtsradikal gebrandmarkt, als Anti-Europäer (also auch als rechtsradikal) oder industrieller Umweltzerstörer. Wir steuern auf eine ähnliche Situation zu. Viele halten die Klappe oder plappern das politisch korrekte nach, um nicht negativ aufzufallen und keine Schwierigkeiten bekommen. Andere springen gerne auf den Zug auf, um davon zu profitieren.
Herr Mühlhausen
alles schön und gut, aber das sind schon sehr hehre Vorgaben die
Sie hier machen. Der Mensch ist wie er ist. Es gibt doch jeden Tag
Situationen, in denen man etwas tun oder sagen könnte oder sollte.
Aber schon im Kleinen wird sich gerne weggeduckt.
Im Ernstfall ist kaum jemand bereit, die eigene Existenzgrundlage zu
riskieren. Und wenn in den Straßen gestiefelte Schergen
marschieren, dann ist es kaum noch eine Frage. Wer riskiert da noch ein
Aufmucken, wenn man den Job los wird, womöglich nach Hause kommt
und die Familie ist verschleppt?
Anständigkeit
Interessant, daß ein nunmehr fast 70 Jahre vergangenes Geschehen
immer noch solche Emotionen und Selbstentlastungsreaktionen hervorruft.
Wenn, wie von Ihnen, Herr Heinrich angemerkt, die eigene
Existenzgrundlage auf dem Spiel steht, dann entscheidet sich alles. Dann
ist Zivilcourage gefragt. Dann muß sich jeder selbst entscheiden.
(Wer hat schon mal mit seinem Chef/seiner Chefin Klartext geredet? Und
es ist eine Tatsache, daß in der Nazizeit eben nicht so sehr viele
"gerade" geblieben sind. Da muß man m.E. nicht mehr drum
herumreden. Wer weiß, welche "verschütteten politische
Überzeugung heute so manche bei sich entdecken würden, wenn
institutionelle oder schlichtweg körperliche Gewalt ins Spiel
käme. Ich hätte da so Ahnungen.
Ich staune doch immer wieder über die verbreitete selbstgerechte
Bescheidwisserei so vieler.
Marschiert der braune Mob denn immer noch?
Der "K(r)ampf" gegen den Nationalsozialismus ist in Dtl. eine
Obsession, die pränatal beginnt und erst postmoral endet.
Eine gesunde Vergangenheitsbewältigung sieht anders aus!
TÄGLICH, wenn ich den Fernseher einschalte, wird mir ein Spiegel
über das, was zwischen 1933 & 45 passiert ist, vorgehalten. Der
8. Mai '45 ist fast 60 Jahre her und immer noch wird so getan, wenn
nicht ständig gegen braune Mäntel und schwarze Lederstiefel
gekämpft werde, der Faschismus sofort in dt. Parlamente
zurückkehrte. In Dtl. darf das politisch rechte Spektrum ganz
einfach nicht besetzt werden? In jedem anderen Land wäre das eine
demokratische Selbstverständlichkeit. Bunt statt braun scheint
für manche in diesem Land die einzige Lebensbeschäftigung.
Mrd. an Steuergelder werden dafür zur Verfügung gestellt, ohne
daß sich auch nur marginal etwas änderte.
.
¡ES NERVT EINFACH NUR!
nur ...
... weil sie der braunfäule zum opfer gefallen sind muß sich der rest der welt ihre ergüße anhören?
Aus alten Seilschaften wurden neue..
Ehemalige NSDAP-Mitglieder, ob niedrig oder höher dekoriert, saßen ab 1945 überall in Politik, Wirtschaft, Verwaltungen und auch - und das ist besonders schlimm - im pädagogischen Bereich. Alte Seilschaften wurden weitergepflegt, oder zu neuen transformiert. Es etablierten sich wieder feste Systeme. Nach außen hin wurde notfalls mit dem Persil-Schein gewedelt.
Im hessischen Landtag haben aktuell 52 von 118 Abgeordneten eine SOZIALISTISCHE GEGENWART. Ich finde es unfassbar, dass zwei Seiten der gleichen Medaille so unterschiedlich wahrgenommen werden. Der Sozialismus ist in jedem Fall eine menschenverachtende Ideologie, egal ob er braun oder rot trägt. Wenn rote Sozialisten mit dem Finger auf braune Sozialisten zeigen, weisen immer 3 Finger auf sie zurück, denn der Kern der Ideologie ist bei beiden gleich.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 17:37 UhrEntschuldigung mal,
das was sie hier als Sozialismus und mit Recht als menschenverachtend darstellen war die Politik einer machtbesessenen Klasse welche eine anfangs friedliche und menschenfreundliche Bewegung pervertierte und in ihrem Namen gemordet hat was das Zeug hält. Diese Bewegung ist der Sozialismus/Kommunismus und ihre Ideologie ist weit christlicher als die verlogenheit unserer Christdemokraten!
auch ...
... wenns büchserl knallt zeigen (in der regel) 3 fingerlein auf den schützen, nu.
Nein, Opa war in Ordnung, das weiß doch jeder. Hatte nur Pech sich im Tätervolk betätigen zu müssen. Aber es muss auch mal ein Schlußstrich gezogen werden. Muss, darf nicht sein. Wenn es keinen interessiert, warum äußern dann hier so viele die Meinung, dass es keinen interessiert?
Getoppt wird diese Zahl nur noch durch die Anzahl der STASI-Mitarbeiter...
die wohl auch noch heutzutage eine starke Fraktion stellen könnten; und das sowohl in allen Landtagen als auch im Bundestag.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 17:40 UhrLieber Herr Dumke,
der Realsozialismus ist Geschichte, die Mauer gefallen, wir sind im Jahre 2013 und die Stasi lebt höchstens in ihrem freundlicheren kleinen Bruder namens Verfassungsschutz weiter. Alles also kein Grund zur Panik, die Welt ist noch in Ordnung!
es ...
... gibt (hoffentlich) auch für sie eine möglichkeit professionelle hilfe in anspruch zu nehmen - gute besserung in jedem fall!
Thomas Holl Jahrgang 1960, politischer Korrespondent für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland mit Sitz in Wiesbaden.
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