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Hessische Wälder : Mini-Sender sollen Holzdiebe überführen

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Nicht jeder, der Holz aus heimischen Wäldern will, lässt es sich zuteilen - so wie auf diesem Bild zu sehen. Fortan setzt Hessen-Forst auf Technik gegen Holzklau Bild: Rosenkranz, Henner

Hessen-Forst will Holzklau fortan mit Technik begegnen. Der Landesbetrieb greift zu Mini-Sendern, um Dieben Einhalt zu gebieten.

          Weil aus den heimischen Wäldern immer häufiger Holz gestohlen wird, werden im hessischen Staatswald künftig in geschlagenen Bäumen Mini-Sender versteckt. Deren Elektronik sendet ein Signal aus, sobald das Holz abtransportiert wird.

          Per Satelliten-Navigation kann dann das Diebesgut genau geortet werden, wie der Landesbetrieb Hessen-Forst in Kassel mitteilte. „Wir werden nicht hinnehmen, dass Einzelne sich illegal im Warenlager des hessischen Staatswaldes bedienen“, sagte Landesbetriebsleiter Michael Gerst.

          Ein Sender kostet 300 Euro

          Nach Angaben des Landesbetriebs wird jährlich im Staatswald Holz im Wert von fast einer Million Euro gestohlen. Dabei nehmen die Diebe nicht nur kleine Brennholzmengen sondern sogar ganze Baumstämme mit. Der Einsatz eines Mini-Senders kostet nach Angaben einer Sprecherin knapp 300 Euro.

          Wie viele Geräte künftig eingesetzt werden, teilte Hessen-Forst nicht mit. Vergleichbare GPS-Sender werden bereits von Autovermietungen verwendet. Hessen-Forst bewirtschaftet rund 342 000 Hektar des hessischen Staatswaldes.

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