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„Wildes Grillen“ verboten Umweltministerium sieht erhöhte Waldbrandgefahr

29.06.2010 ·  Rauchen und „wilde“ Grillfeuer sind derzeit im Wald verboten. Denn der Mangel an Regen führt zu einer erhöhten Waldbrandgefahr, wie das hessische Umweltministerium warnt.

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Hitze und Trockenheit haben die Gefahr von Bränden in den hessischen Wäldern erhöht, und Entwarnung ist nicht in Sicht. Die Folge: Rauchen und „wilde“ Grillfeuer sind im Wald verboten. „Außerhalb der ausgewiesenen Grillstellen darf kein Feuer gemacht werden“, erklärte der Sprecher des Umweltministeriums, Christoph Zörb, in Wiesbaden. Auf Grillplätzen müsse das Feuer vor dem Verlassen sorgfältig gelöscht werden.

Die Lage bleibt laut Zörb auch an den kommenden Tagen angespannt. Der Gewitterregen reiche nicht aus, die Brandgefahr zu bannen, sagte Zörb. Dazu sei mehr Regen nötig. In Hessen hatte es in diesem Frühjahr bereits zehn Waldbrände gegeben.

Temperaturen mit Höchstwerten von bis zu 35 Grad sagte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach bis Freitag für Hessen voraus. Dabei kann es am Mittwoch vereinzelt Schauer oder Gewitter geben. Auch in den Nächten liegen die Tiefstwerte über 13 Grad. Für ganz Hessen galt eine Hitzewarnung des DWD. So könne es etwa zu Herz- Kreislauf-Problemen kommen. „Dann ist die ausreichende Flüssigkeitszufuhr extrem wichtig“, sagte Meteorologin Dorothea Paetzold laut Mitteilung.

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