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Vergleichsstudie Hessen nehmen mehr Beruhigungsmittel

27.11.2009 ·  Die Hessen rauchen mehr und greifen häufiger zu Beruhigungsmitteln, trinken aber weniger Alkohol als im Durchschnitt die Bundesbürger. Das geht aus einer Studie hervor, die Hessens Gesundheitsminister Jürgen Banzer vorgestellt hat.

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Die Hessen rauchen mehr und greifen häufiger zu Beruhigungsmitteln, trinken aber weniger Alkohol als im Durchschnitt die Bundesbürger. Das geht aus einer Studie hervor, die Hessens Gesundheitsminister Jürgen Banzer (CDU) bei einer Fachtagung der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen in Frankfurt vorgestellt hat. Danach sind die Hessen beim Konsum von Cannabis und anderen illegalen Drogen zurückhaltender als der Rest der Republik. Insgesamt gibt es zwischen den Kasseler Bergen und Odenwald mehr abstinent lebende Menschen und weniger alkoholabhängige Menschen als im bundesweiten Mittel.

Mehr als jeder dritte Hesse raucht (35 Prozent), bundesweit konsumieren 32 Prozent Zigaretten oder andere Tabakwaren. Dafür ist der Anteil der starken Raucher in Hessen deutlich geringer - hier liegt das Verhältnis bei 22 zu 30 Prozent. Knapp vier Prozent der Menschen in Hessen greifen wöchentlich zu Beruhigungs- oder Schlafmitteln, bundesweit liegt der Anteil bei nur zwei Prozent.

Acht Prozent mit riskantem Alkoholkonsum

Fast jeder dritte Hesse hat bei Erhebung der Studie im letzten Monat keinen Alkohol getrunken, in ganz Deutschland war es nur jeder Vierte. Der Anteil der Menschen mit einem riskanten Alkoholkonsum wird in der Studie mit 7,9 Prozent angegeben, im Vergleich zu 10,7 Prozent für ganz Deutschland.

„Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Suchtberatungsstellen in der Bevölkerung anerkannt sind“, stellte Banzer für Hessen fest. „91 Prozent der Befragten würden einem Bekannten mit Suchtproblemen empfehlen, solch eine Einrichtung aufzusuchen.“

Die Untersuchung mit dem Titel „Repräsentativerhebung zum Gebrauch psychoaktiver Substanzen und zum Glücksspielverhalten“ basiert auf Zahlen aus dem Jahr 2007, die Ende 2008 vorgelegt wurden. Die Untersuchung, die auf der Homepage des Ministeriums zu finden ist, wurde bislang nicht veröffentlicht.

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