12.02.2009 · In Hessen sind ungezählte Landesbedienstete in Warnstreiks getreten. Sie streiten für acht Prozent mehr Geld und eine Rückkehr des Landes Hessen in die Tarifgemeinschaft der Länder.
Eine Rückkehr Hessens in die Tarifgemeinschaft der Länder hat die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi gefordert. „Menschen mit gleicher Qualifikation müssen auch gleich bezahlt werden. Es kann nicht sein, dass ein Lehrer in Baden-Württemberg 800 Euro mehr bekommt und bei uns die Leute fehlen“, sagte Verdi-Verhandlungsführer Achim Meerkamp am Donnerstag vor etwa 1000 Demonstranten in Kassel. Die Gewerkschaft bestehe auf ihrer Forderung nach acht Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro: „Wir sorgen an 365 Tagen im Jahr dafür, dass alles läuft. Jetzt sind wir dran“, sagte Meerkamp. Begleitet wurde der Protest von Warnstreiks. Die Gewerkschaften hatten den landeseigenen Tarifvertrag für die rund 45.000 Angestellten und Arbeiter des Landes zum 1. Januar gekündigt.
Der Streikaufruf galt auch den Winterdienst im Straßenverkehr, allerdings war ein Notdienst eingerichtet. Laut Polizei gab es aber zunächst keine Behinderungen im Verkehr. Nach Angaben des Landesamts für Sraßen- und Verkehrswesen war der Winterdienst überall gewährleistet, wenn auch mitunter mit Verzögerungen. Viele der 59 Straßenmeistereien hätten nicht alle Fahrzeuge losschicken können. Der Streikaufruf galt auch den Winterdienst im Straßenverkehr, allerdings war ein Notdienst eingerichtet. Laut Polizei gab es aber zunächst keine Behinderungen im Verkehr. Nach Angaben des Landesamts für Sraßen- und Verkehrswesen war der Winterdienst überall gewährleistet, wenn auch mitunter mit Verzögerungen. Viele der 59 Straßenmeistereien hätten nicht alle Fahrzeuge losschicken können.