04.05.2010 · Wissenschaftsministerin Kühne-Hörmann (CDU) hat davor gewarnt, die Unterschrift unter den umstrittenen Hochschulpakt zu verweigern. Die Frankfurter Fachhochschule unterschreibt dennoch nicht. Mit dem neuen Hochschulpakt werde die FH „plattgemacht“, heißt es.
Der Präsident der Fachhochschule (FH) Frankfurt will den hessischen Hochschulpakt für die Jahre 2011 bis 2015 nicht unterschreiben. Er folgt damit einer Forderung des Senats, wie eine FH-Sprecherin sagte.
FH-Präsident Detlev Buchholz schreibt in einem offenen Brief in einer Sonderausgabe der Campuszeitung: „Pro Studierendem werden in der Lehre 20 bis 35 Prozent weniger Mittel zur Verfügung stehen.“
Die Ministerin warnt: Ohne Unterschrift keine Garantien
Schon in der Vergangenheit habe die Landesregierung die FH hängenlassen. Mit dem neuen Hochschulpakt werde sie „plattgemacht“. Der Pakt soll am 11. Mai unterzeichnet werden und die Finanzierung der Hochschulen in den kommenden Jahren sichern.
Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) hatte indes in einem Interview mit der Rhein-Main-Zeitung davor gewarnt, die Unterschrift unter den Pakt zu verweigern: „Wer nicht unterschreibt, dem steht statt einer fünfjährigen Planungssicherheit jedes Jahr eine neue Debatte über den Haushalt bevor, und das ohne jegliche Garantien.“