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Nach der NRW-Wahl : Schäfer-Gümbel: Programm der SPD muss konkreter werden

  • Aktualisiert am

Ernüchtert nach der NRW-Wahl: der hessische SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel Bild: dpa

„Richtig traurig“ ist der Hessen-SPD-Chef auch am Morgen nach der NRW-Wahl, wie er in Interviews bekannt hat. Nun hat er aber auch klare Vorstellungen was sich ändern müsse.

          Die SPD muss nach Auffassung ihres Vizevorsitzenden Thorsten Schäfer-Gümbel nach der Niederlage bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen ihre Ziele schnell präziser formulieren. Es gehe nun um die Analyse der Fehler - und darum, vor der Bundestagswahl „konkreter und zugespitzter“ zu werden, sagte der hessische SPD-Chef am Montag im Deutschlandfunk.

          Der Wunsch der NRW-SPD, sich klar auf landespolitische Themen zu konzentrieren, habe sich im Nachhinein nicht ausgezahlt. Das Zusammenspiel zwischen Bund und Land habe an der Stelle nicht optimal funktioniert, sagte Schäfer-Gümbel, der in Interviews bekannte, auch am Morgen nach der Wahl noch richtig traurig zu sein. Er gab zu, dass diese Strategie möglicherweise ein Fehler gewesen sei. Man wisse aber mit schweren Niederlagen umzugehen - und werde aus den Fehlern lernen, versprach er.

          Martin Schulz gehöre aber trotz drei Wahlniederlagen in Folge nicht zu diesen Fehlern, sagte Schäfer-Gümbel. Eine innerparteiliche Debatte über den Kanzlerkandidaten gebe es nicht. „Martin Schulz bleibt ganz sicher.“ Im rbb-Inforadio sagte Schäfer-Gümbel, die SPD sei mit programmatischen Forderungen wie dem Arbeitslosengeld Q und der gebührenfreien Bildung nicht präsent genug.

          Quelle: dpa

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