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Samstag, 11. Februar 2012
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Protestkundgebungen Neue Haftpflichtprämien erzürnen Hebammen

05.05.2010 ·  „Unbezahlbare Haftpflichtprämien bedrohen die Existenz des Hebammenberufes und die flächendeckende Versorgung der Gebärenden“, warnen Geburtshelferinnen in Hessen. Deshalb gingen Hebammen in vier Kommunen in Hessen auf die Straße.

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Mit Plakaten und Infoständen haben Hebammen - unterstützt von Müttern mit kleinen Kindern - in mehreren hessischen Städten gegen drohende Einkommensbußen demonstriert. Auf Plakaten war am Mittwoch unter anderem zu lesen: „Die Arbeits- und Einkommenssituation von Hebammen ist miserabel“, „Die Welt braucht Hebammen“ und „Zum Geburtstag wünsche ich mir eine Hebamme“.

Zu den Protesten in Kassel, Frankfurt, Friedberg, Wetter und Marburg am Tag der Hebamme hatten Bundes- und Landesverbände der Geburtshelferinnen aufgerufen.

„Unbezahlbare Haftpflichtprämien bedrohen die Existenz des Hebammenberufes und die flächendeckende Versorgung der Gebärenden“, heißt es in einer Erklärung. Die steigenden Haftpflichtprämien und die Schieflage zwischen Einkommen und Ausgaben drängten die Freiberuflerinnen aus dem Beruf. „Verschärft wird diese Situation auch dadurch, das zunehmend wohnortnahe geburtshilfliche Abteilungen an den Kliniken aus Rentabilitätsgründen schließen.“

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Von Rainer Schulze

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