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Postdienstleister Pin stellt in Kassel den Betrieb ein - 600 Jobs verloren

26.02.2008 ·  Der insolvente Briefzusteller Pin Mail Kassel stellt Ende Februar seinen Betrieb ein. Gut 600 Mitarbeiter verlieren dann ihren Arbeitsplatz. Das teilten der Betriebsrat und die Gewerkschaft Verdi mit. Vor einem Monat hatte Pin Frankfurt Insolvenzantrag gestellt.

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Der insolvente Briefzusteller Pin Mail Kassel stellt nach Angaben des Betriebsrates und der Gewerkschaft Verdi Ende Februar seinen Betrieb ein. Gut 600 Mitarbeiter verlieren dann ihren Arbeitsplatz. „Es gab weder einen Käufer noch ein schlüssiges Konzept, wie das Unternehmen hätte gerettet werden können“, sagte der Betriebsratsvorsitzende Torsten Schulz nach einer Betriebsversammlung. Die Beschäftigten seien am Dienstagmittag informiert worden.

Der Insolvenzverwalter der Pin Group, Bruno Kübler, hatte zuvor in Köln bekanntgegeben, in den nächsten Wochen würden bei den meisten der zahlungsunfähigen 37 Tochterfirmen in größerem Ausmaß Arbeitsplätze abgebaut.

Die Einführung des Mindestlohnes für Briefträger hatte Pin in finanzielle Schwierigkeiten gebracht. Das Unternehmen gehört neben der niederländischen TNT zu größten Konkurrenten der Deutschen Post AG und beschäftigt in seinen 91 Niederlassungen gut 9000 Mitarbeiter - allein 7000 davon in den insolventen Unternehmen.

Anfang Januar hatte sich der Betriebsrat noch zuversichtlich gezeigt, dass die beiden hessischen Pin-Töchter - außer Kassel beschäftigt das Unternehmen noch einige Mitarbeiter in Fulda - ihren Betrieb aufrechterhalten können. Ende Januar stellte dann Pin Frankfurt einen Insolvenzantrag.

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